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Eine Ebene höher
Neuer Stützpunkt für deutsche Antarktisforschung
Deutschland wird im Internationalen Polarjahr seine wichtigste Station in der Antarktis erneuern. Der Ersatz für die bejahrte Neumayer-II-Station wird ein ganz anderes Konzept verfolgen und zu den modernsten Stationen des Kontinents gehören. Mehr als 26 Millionen Euro wird der neue Stützpunkt kosten. Mehr…

Die unbekannten Seen der Antarktis
Tief unter dem antarktischen Eispanzer ruht still und starr eine ganz Seenplatte. Seit 1996 der Wostoksee gefunden wurde, 25 Mal größer als der Bodensee und einer größten Seen der Welt überhaupt, hat die Zahl der entdeckten Seen die 150 überschritten. Unter bis zu vier Kilometer dickem Eis begraben befinden sich Unmassen flüssigen Wassers, und das zum Teil schon seit mindestens... Mehr…

Mit Betonkugeln gegen einen Schlammvulkan
Metertief versinkt das Land unter den penetrant nach faulen Eiern stinkenden Schlammmassen: Seit auf Java im Wunut-Erdgasfeld der Schlammvulkan "Lusi" ausgebrochen ist, hat eine graue, zähe Flut vier Dörfer verschlungen. Mit künstlich angelegten Dämmen versuchen die Behörden, die Überflutung einzugrenzen. Aber trotzdem mussten inzwischen vier Dörfer, 25 Fabriken und etliche... Mehr…

Alarmierender Befund
Hitzewellen, immer mehr Stürme und ansteigende Meeresspiegel - so sieht die aktuelle Prognose des UN-Expertenrates für den Klimawandel aus, die jetzt in Paris vorgestellt wurde. Über 500 Fachwissenschaftler aus der ganzen Welt haben an der Erarbeitung dieses Berichtes mitgearbeitet - und in Paris haben dann die Vertreter der UN-Mitgliedsstaaten um jede Formulierung gerungen. Herausgekommen... Mehr…

Naturschutz in wandelbarer Zeit
Der Klimawandel macht auch nicht vor den Nationalparks halt. Während man vielerorts dabei ist, Schutzzonen für die Natur erst noch einzurichten, muss man sich grundsätzlich Gedanken darüber machen, wie der Zweck der Parks auch in Zukunft erreicht werden kann. Für das Umweltschutzprogramm der Vereinten Nationen UNEP wird diese Aufgabe zunehmend wichtig. Planeterde sprach mit dem... Mehr…

Protokoll einer unausweichlichen Katastrophe
Unsere Erde ist ein blauer Planet, der geradezu überquillt von Leben. Selbst in den tiefsten Tiefen des Meeres, tief im Gestein, ja sogar im antarktischen Eis existieren Organismen. Seit mindestens 2,5 Milliarden Jahren gibt es Leben auf diesem so durchschnittlichen Steinplaneten, der seit 4,5 Milliarden Jahren um einen sehr durchschnittlichen Stern kreist. Planet und Leben sind eine... Mehr…

Das Ende des komplexen Lebens
500 Millionen Jahre sind vergangen, seit der Mensch auf der Erde gelebt hat. Über Hunderte von Millionen Jahren war das Leben auf der Erde im steten Wandel begriffen: Neue Arten entstanden, verschwanden wieder. Auch der Mensch machte da keine Ausnahme. Er starb aus, wie Millionen Arten vor und nach ihm. Es war ein schier endloser Reigen. Doch jetzt scheint das vorbei. Mehr…

Zuflucht in der Tiefe
Der letzte Akt für das Leben hebt an. Sechseinhalb Milliarden Jahren ist die Erde alt. Die Menschheit ist längst vergessen, verschwand vor 1,9 Milliarden Jahren. Die Verdunstung lässt die Meere zu Seen und Tümpeln schrumpfen - und auch die verschwinden. Mehr…

Globaler Hitzetod
Mehr als 800 Millionen Jahre sind vergangen, seit der Mensch verschwunden ist. Es ist wieder einmal Sommer am Nordpol. Das Thermometer steigt auf mehr als 40 Grad. Es ist stickig. Auf der Erde gibt es weder Wälder, noch Moore. Schon vor Jahrmillionen ist der letzte Farn verdorrt. Nichts zeugt mehr von der einstigen Pracht des Planeten. Mehr…

Zuflucht Ozean
Wie seit Urzeiten donnern Ebbe und Flut gegen die Küsten der Kontinente. Aber das Land ist leer. Die Luft ist zum Schneiden. Wer leben will, muss die Hitze vertragen. Die Sonne kocht die Erde. Über den Meeren brauen sich gigantische Stürme zusammen. Dicke, undurchdringliche Wolkentürme bauen sich auf. Das Meer ist nicht mehr blau. Der Schutt der verwitternden Kontinente hat es... Mehr…

Das endgültige Finale
Elf Milliarden Jahre nach ihrer Entstehung ist auch das Ende für die Sonne gekommen. Sie wird nicht mehr gleißender, sondern verfärbt sich, wechselt ins Rötliche. Und dann bläht sie sich auf: Aus dem kleinen, weißgelben Stern wird ein Roter Riese. Die Sonne dehnt sich aus, frisst ihre Planeten. Mehr…

Überraschung aus den Weltmeeren
Die Weltmeere sind der größte Lebensraum des Planeten und uns doch unbekannter als Mond oder Mars. Da bleibt es nicht aus, dass wir unser Bild vom Geschehen an und unter der Wasseroberfläche immer wieder kräftig korrigieren müssen. Eine solche Korrektur verlangt jetzt ein Ozeanograph an der Universität des US-Bundesstaates Washington in Seattle. Er schreibt in der Wissenschaftszeitschrift... Mehr…

Unwillkommenes Nachbeben
Das ehrgeizige Geothermieprojekt in Basel ist gestoppt worden - zumindest vorläufig. Mehrere Erdstöße, zum Teil begleitet von einem explosionsartigen Knall, hatten die Bewohner des Stadtteils Kleinhüningen beunruhigt und den Bauträger Geopower veranlasst, die Arbeiten ruhen zu lassen. Dort sollte nach dem so genannten Hot-Dry-Rock-Verfahren (HDR) Erdwärme für die Erzeugung von... Mehr…

Das Ende der Giganten
Australiens Fauna ist einzigartig auf der Welt - denn nur auf dem kleinsten und isoliertesten der bewohnten Kontinente konnten sich Beuteltiere in einer unglaublichen Artenvielfalt erhalten. Doch verglichen mit der Tierwelt vor einigen 10.000 Jahren ist Australiens heutige Fauna geradezu verarmt. Bis vor rund 45.000 Jahren durchstreiften zahlreiche Riesenformen den Kontinent. Doch... Mehr…

Wenn die Welt stirbt - Massenaussterben als Chance für den Neuanfang
Was haben Trilobiten und Dinosaurier gemeinsam? Sie fanden bei einem Massenaussterben ihr Ende. Nicht bei ein- und demselben, da lagen schon 185 Millionen Jahre dazwischen, aber weder die einen, noch die anderen konnten den großen Katastrophen entkommen, die über die Erde hereinbrachen. Massenaussterben sind globale Desaster. Mehr als die Hälfte aller bekannten Tier- und Pflanzenarten... Mehr…

Biene mit Stehvermögen
Cretotrigona prisca ist eine kleine, tropische Honigbiene, die - vor 65 Millionen Jahren - vom Ende der Kreidezeit bis ins Tertiär hinein gelebt hat. Sie erzählt uns eine großartige Geschichte, denn sie hat den Einschlag und das Massenaussterben am Ende der Kreidezeit überlebt. Mit ihr überlebten auch die Blütenpflanzen, die ihre Nahrungsgrundlage sind. Gleichzeitig jedoch wurden... Mehr…

Kreide-Tertiär
Das Szenario ist schauerlich: Da rast ein zehn Kilometer großer Asteroid mit Höllentempo in die Erde, trifft sie mit ungeheurer Wucht, zertrümmert die Steine an der Einschlagstelle, pulverisiert und verdampft sie. Unmengen an Staub schleudern hoch in die Luft, verfinstern die Erde, blockieren das Sonnenlicht. Über Monate und Jahre herrscht das, was der moderne Mensch mit "nuklearem... Mehr…

Devon
Seit dem ersten Massenaussterben hatte sich die Erde stark verändert. Pflanzen hatten das Festland erobert. Die Vorfahren der Bärlappgewächse bildeten dichte Wälder und boten damit auch den ersten Tieren, die sich an Land wagten, einen Lebensraum voller Verstecke. Mehr…

Perm
Das Massenaussterben am Ende des Perms war das größte in der Erdgeschichte. Vor 250 Millionen Jahren starben etwa 95 Prozent aller bekannten marinen Arten und rund 70 Prozent aller bekannten landlebenden, darunter auch viele säugetierähnliche Reptilien, die Therapsiden. Diese Ahnen der Säugetiere waren damals die Herrscher der Kontinente, die der Saurier spielten keine Rolle,... Mehr…

Trias
Die Trias, die mit einem Massenaussterben begann, sollte mit einem anderen Massenaussterben enden. Sie brachte zunächst den Siegeszug der Reptilien. In der neuen Welt mit ihrem niedrigen Sauerstoffgehalt waren die Ahnen der Saurier wegen ihrer besseren Lungen im Vorteil. Und so schafften sie es, groß zu werden und die Erde zu beherrschen. Mehr…

Ordovizium
Als vor 500 Millionen Jahren das Ordovizium begann, waren Tiere noch eine recht neue "Erfindung" der Evolution. Schließlich waren sie erst rund 40 Millionen Jahre zuvor aufgetaucht - für geologische Verhältnisse ist das eine nicht allzu lange Zeitspanne. Nach turbulenten Anfängen kam das Leben zur Ruhe - aber nur vorläufig. Denn schon 60 Millionen Jahre später grassierte der... Mehr…

Gewusst wo
Der Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre steigt unaufhaltsam und mit ihm die globale Temperatur. Da es der Menschheit offensichtlich sehr schwer fällt, ihren eigenen CO2-Ausstoß zu drosseln, denkt sie über Ausgleichsmaßnahmen nach. Eine Möglichkeit wäre die Anpflanzung von Wäldern, die einen Teil des Klimagases wieder aus der Atmosphäre fischen und in ihrem Holz binden. Doch... Mehr…

Überraschungen aus Kometenkörnchen
Anfang 2006 landete ein Behälter in der Wüste von Utah. Er enthielt Partikel des Kometen "Wild 2", die die US-Sonde "Stardust" zwei Jahre zuvor eingesammelt hatte. Es sind die ersten, die Menschen je in die Finger bekamen, und sie haben bereits nach vorläufigen Analysen erhebliche Folgen für unser Bild von der Entstehung des Sonnensystems. Auf der Herbsttagung der Amerikanischen... Mehr…

Nordpol unter stärkerer Beobachtung
Die beiden Polgebiete der Erde gehören zu den entlegensten Arealen des Planeten. Dennoch haben sie eine Schlüsselrolle im Klimasystem inne. Ohne detaillierte Kenntnisse über die Vorgänge an Nord- und Südpol können Prognosen über die Klimaentwicklung deshalb gehörig daneben liegen. Allerdings sind die Datensammlungen über beide Gebiete längst nicht so umfangreich sonst auf... Mehr…

Keine Chance für Marsmännchen
Von allen uns bekannten Planeten ist der Mars der Erde am ähnlichsten. Seine Atmosphäre ist zwar ausgesprochen dünn, doch was von ihr noch übrig ist, hat Ähnlichkeiten mit der frühen Erdatmosphäre. Heute gibt es an seiner Oberfläche kein flüssiges Wasser mehr, aber früher könnte es durchaus einmal so gewesen sein. Anzeichen dafür sind vorhanden. Daher rechneten sich Forscher... Mehr…