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Eine Ebene höher
Gemeinsam Wissen schaffen
Erstmals fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gezielt Forschungsprojekte, an denen maßgeblich Bürgerinnen und Bürger beteiligt sind. Bürgerwissenschaften, auch Citizen Science genannt, liefern der Forschung bereits detaillierte und umfangreiche Informationen, und geben wichtige Impulse für Forschungsfragen und Rückmeldungen zur Relevanz und Anwendbarkeit... Mehr…

Tropische Flüsse atmen Kohlenstoff
Meere und Ozeane nehmen etwa die Hälfte des Kohlenstoffdioxids auf, das Menschen produzieren und das bei der Erderwärmung eine wichtige Rolle spielt. Allerdings speichern nicht nur Ozeane, sondern auch große tropische Flusssysteme viel Kohlenstoff und setzen diesen wieder frei, wenn sich das Klima verändert. Das weist jetzt eine wissenschaftliche Veröffentlichung nach, für die... Mehr…

Alpen: Bergtäler entstanden "ruckartig"
Die Wissenschaft ging bislang davon aus, dass sich alpine Täler kontinuierlich gebildet haben. Geologen der Universitäten Bern und Genf konnten nun belegen, dass sie nach geologischen Massstäben ruckartig in Schüben entstanden, als vor etwa 30 Millionen Jahren ein Teil der Kontinentalplatte unter den Zentralalpen abbrach. Mehr…

Welchen Einfluss haben Minikrebse auf das Klima?
Methan ist ein wichtiges Treibhausgas, das die Klimaentwicklung der Erde stark beeinflusst. Das Wissen um die verschiedenen Methanquellen und das Ausmaß ihres tatsächlichen Einflusses auf die Atmosphäre ist zurzeit jedoch noch äußerst lückenhaft. Am 6. August 2016 startete unter Leitung des Leibniz-Instituts für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) ein Expeditionsteam mit der FS... Mehr…

In 2 Sekunden zum 3D-Modell
Erdbeben, Hangrutschungen, Tsunamis und andere Katastrophen können die Gestalt der Erdoberfläche jäh verändern. Im Einsatzfall benötigen Rettungskräfte und Behörden dann möglichst schnell aktuelle und präzise Lageinformationen. Mit Hilfe eines optischen Kamerasystems kann das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) binnen Sekunden aktuelle hochauflösende 3D-Geländemodelle... Mehr…

Entgangen Anden einer Supereruption?
In den Anden hat es Magma-Ansammlungen gegeben, die für eine sogenannte vulkanische Supereruption ausgereicht hätten, jedoch nicht zum Ausbruch gekommen sind. Das haben Geowissenschaftler der Universität Heidelberg entdeckt. Solche Ausbrüche stellen die größten vulkanischen Ereignisse auf der Erde dar. Die Forscher fanden heraus, dass sich in der Altiplano-Puna-Region seit der... Mehr…

Gegensätzliche Hochgebirge
Im Himalaya werden Menschen künftig eher mit Hochwasser zu kämpfen haben, in den Anden mit längeren Trockenzeiten und weniger verfügbarem Wasser. Das ist das Fazit von ETH-Forschenden, die den Wasserhaushalt der beiden Hochgebirgsregionen mithilfe von Messdaten und Klimamodellen umfassend untersucht haben. Mehr…

Suche nach dem Erdbeben-Keim
Wo eine Erdplatte unter eine andere abtaucht, in den sogenannten Subduktionszonen an den Ozeanrändern, entstehen viele schwere Erdbeben. Besonders die Beben in geringer Tiefe verursachen häufig auch Tsunamis. Wodurch werden solche Erdbeben genau ausgelöst? Welche Zusammensetzung des Untergrundes begünstigt einen Bruch im Erdinneren, der zu einer solchen Naturkatastrophe führen... Mehr…

Tiefseebergbau: Schutzzonen gefordert
In den vergangenen zwei Wochen diskutierten Vertragspartner der Internationalen Meeresbodenbehörde (ISA) in Kingston (Jamaika) Regeln für einen möglichen Bergbau in der Tiefsee. Wissenschaftler des am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel koordinierten Projekts „JPIO MiningImpact“ stellten dabei Forschungsergebnisse von mehreren Expeditionen zu den Manganknollenfeldern... Mehr…

Zwischen Gebirgsbildung und Erosion
Ein einzigartiger Nachweis von Erosionsraten über eine Zeitspanne von acht Millionen Jahren zeigt, dass zwischen der tektonischen Hebung und der Abtragung von Gebirgen sehr lange Zeit vergehen kann. Dies untersuchte ein internationales Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in den argentinischen Anden. Die Ergebnisse werden in der kommenden Ausgabe der Fachzeitschrift... Mehr…

Tauziehen der Kontinente
Bis der Strick reißt: Das Auseinanderbrechen von Kontinenten ist immer noch nicht vollständig wissenschaftlich geklärt. Ein neues, im Wissenschaftsmagazin „Nature“ veröffentlichtes Forschungsergebnis zeigt nun, dass die Kontinente sich an den Bruchstellen zunächst langsam dehnen, sich dann aber bei Einsetzen des Zerreißens sehr schnell auseinander bewegen. Mehr…

Forscher in der Unterwasserwelt
Das Forschungsschiff Meteor erkundet auf seiner Jubiläumsfahrt Tiefsee-Schlote vor den Azoren. Dazu schicken die Geowissenschaftler einen Tauchroboter in die Tiefe. Bundesforschungsministerin Johanna Wanka bekräftigt die herausragende Bedeutung der Erforschung der Meere und Ozeane: "Die Flotte ist zentrales Instrument für die Meereswissenschaft". Mehr…

Hohes Erdbebenrisiko für Istanbul
Die Beobachtung von Erdplattenbewegungen unter Wasser war bisher kaum möglich, da Satellitennavigation dort nicht funktioniert. Neuartige Vermessungs-Systeme, die auf Abstandsmessung per Schall basieren, sollen diese Forschungslücke schließen. Geophysiker des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel betreiben zusammen mit französischen Kollegen ein solches geodätisches... Mehr…

Zurück aus dem Weltall
So unauffällig die kleinen Behälter sind, die zurzeit im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) auseinandergebaut werden - in ihnen befinden sich eventuell Überlebende, die über 530 Tage die Bedingungen des Weltraums überstanden haben. Mehrere hundert Organismen wie beispielsweise Bakterien, die Biofilme formen, Pilze, Flechten, Moose und Archaen, die auf der Erde besonders... Mehr…

Plattentektonik ohne Ruckeln
Die Erdbebenverteilung an ultralangsamen mittelozeanischen Rücken unterscheidet sich grundlegend von der anderer Spreizungszonen. Bis in 15 Kilometer Tiefe zirkulierendes Wasser führt zur Bildung eines Gesteins, das wie Schmierseife wirkt. So driften die Kontinentalplatten an ultralangsamen mittelozeanischen Rücken ohne zu ruckeln, während dieser Vorgang in anderen Regionen zu... Mehr…

Mit Abgas das Klima retten
Wie bleibt der Stahlstandort Deutschland wettbewerbsfähig? Das Projekt Carbon2Chem soll darauf eine Antwort geben. Bundesforschungsministerin Johanna Wanka betont: "Klimaschutz und Standortsicherung gehen Hand in Hand". Acht Industrieunternehmen entwickeln gemeinsam mit der Max-Planck- und Fraunhofer-Gesellschaft sowie Universitäten eine weltweit einsetzbare Lösung, um die Abgase... Mehr…

Naturgefahren besser einschätzen
Zu Beginn der der Hauptreisezeit möchte das GFZ alle Urlauberinnen und Urlauber, die in erdbeben- und tsunamigefährdete Gebiete reisen, auf seine Informationsblätter "Erdbeben - Was mache ich, wenn die Erde bebt?" und das Merkblatt "Tsunami" hinweisen. Die Publikationen enthalten auch nützliche Hinweise für Wissenschaftler, die einen Forschungsaufenthalt planen. Mehr…

Diamanten geben Geologen Einblicke
Den Juwelieren und Minenbetreibern sind sie ein Dorn im Auge, für Geologen aber eine wertvolle Informationsquelle: Trübungen, genauer gesagt Einschlüsse in Diamanten bergen wichtige Informationen. Dank einer neuen Untersuchungsmethode ist es jetzt gelungen, aus solchen Einschlüssen den ersten direkten Nachweis für einen bestimmten Entstehungsprozess der Edelsteine zu führen. ... Mehr…

Atempause für den Golfstrom
Der Salzgehalt in den Gewässern um Grönland spielt eine große Rolle für den Antrieb des Golfstroms im Nordatlantik. Deshalb gibt es Befürchtungen, dass Süßwasser aus dem schmelzenden grönländischen Inlandeis das Strömungssystem beeinflussen und abschwächen könnte. Neue Modellrechnungen einer internationalen Forschergruppe unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für... Mehr…

Ein Zeppelin für die Meere
Weltweit erstmalig wird ein Zeppelin für die Küsten- und Meeresforschung eingesetzt. Das Luftschiff startet heute unter der Flagge des Wissenschaftsjahres Meere und Ozeane vom Flughafengelände Berlin-Schönefeld aus zu der Expedition "Uhrwerk Ozean". In den nächsten zwölf Tagen suchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter der Leitung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht... Mehr…

Mit Forschung gegen den Plastikmüll
Im Wissenschaftsjahr Meere und Ozeane geht das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) neue Wege, um Ursachen und Wirkung der Plastikvermüllung zu erforschen. Mit einem großangelegten Forschungsprogramm mit 28 Millionen Euro für die kommenden drei Jahre soll erstmals das Problem des Plastikmülls in seiner Gesamtheit wissenschaftlich erfasst werden. Mehr…

Lebensraum um Manganknollen bedroht
Senckenberg-Wissenschaftler haben mit einem internationalen Team die möglichen Auswirkungen des Manganknollen-Abbaus auf die Artenvielfalt erforscht. Während ihrer Expedition mit dem Forschungsschiff SONNE konnten die Meeresforscher anhand von Videoaufnahmen zeigen, dass die Individuenzahl in Gebieten mit Manganknollen um ein Zweifaches höher ist als in Tiefseebereichen ohne die... Mehr…

Geothermie für 30 Millionen Haushalte
Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) und die Afrikanische Union starten ein neues Geothermie-Programm: Erdwärme aus dem ostafrikanischen Graben könnte künftig mehr als 30 Millionen Haushalte mit Strom versorgen. Wissenschaftler der BGR schätzen das geothermische Potenzial der elf Anrainerstaaten auf mehr als 15 Gigawatt. Zum Vergleich: Ein normales Kernkraftwerk... Mehr…

Wissenschaftsjahr eröffnet: Mehr Forschung für Meere
Die Zukunft der Meere steht in den kommenden Jahren im Fokus der Forschung: Bundesforschungsministerin Johanna Wanka hat das Wissenschaftsjahr 2016/17 zu Meeren und Ozeanen eröffnet und ein gemeinsames Meeresforschungsprogramm der Bundesregierung angekündigt. "Früher entdeckte man neue Länder über die Meere. Heute müssen wir die Meere selbst noch weiter entdecken: Erst wenn wir... Mehr…

Eisen hält Geo-Dynamo am Laufen
Das Magnetfeld der Erde existiert seit mindestens 3,4 Milliarden Jahren auch dank der niedrigen Wärmeleitfähigkeit von Eisen im Kern unseres Planeten. Das ist das Ergebnis der ersten direkten Messung der Eisen-Wärmeleitfähigkeit bei Drücken und Temperaturen, die den Bedingungen im Erdkern entsprechen. DESY-Forscherin Zuzana Konôpková und ihre Kollegen stellen diese Untersuchung... Mehr…