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Eine Ebene höher
Ein Zeppelin für die Meere
Weltweit erstmalig wird ein Zeppelin für die Küsten- und Meeresforschung eingesetzt. Das Luftschiff startet heute unter der Flagge des Wissenschaftsjahres Meere und Ozeane vom Flughafengelände Berlin-Schönefeld aus zu der Expedition "Uhrwerk Ozean". In den nächsten zwölf Tagen suchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter der Leitung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht... Mehr…

Mit Forschung gegen den Plastikmüll
Im Wissenschaftsjahr Meere und Ozeane geht das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) neue Wege, um Ursachen und Wirkung der Plastikvermüllung zu erforschen. Mit einem großangelegten Forschungsprogramm mit 28 Millionen Euro für die kommenden drei Jahre soll erstmals das Problem des Plastikmülls in seiner Gesamtheit wissenschaftlich erfasst werden. Mehr…

Lebensraum um Manganknollen bedroht
Senckenberg-Wissenschaftler haben mit einem internationalen Team die möglichen Auswirkungen des Manganknollen-Abbaus auf die Artenvielfalt erforscht. Während ihrer Expedition mit dem Forschungsschiff SONNE konnten die Meeresforscher anhand von Videoaufnahmen zeigen, dass die Individuenzahl in Gebieten mit Manganknollen um ein Zweifaches höher ist als in Tiefseebereichen ohne die... Mehr…

Geothermie für 30 Millionen Haushalte
Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) und die Afrikanische Union starten ein neues Geothermie-Programm: Erdwärme aus dem ostafrikanischen Graben könnte künftig mehr als 30 Millionen Haushalte mit Strom versorgen. Wissenschaftler der BGR schätzen das geothermische Potenzial der elf Anrainerstaaten auf mehr als 15 Gigawatt. Zum Vergleich: Ein normales Kernkraftwerk... Mehr…

Wissenschaftsjahr eröffnet: Mehr Forschung für Meere
Die Zukunft der Meere steht in den kommenden Jahren im Fokus der Forschung: Bundesforschungsministerin Johanna Wanka hat das Wissenschaftsjahr 2016/17 zu Meeren und Ozeanen eröffnet und ein gemeinsames Meeresforschungsprogramm der Bundesregierung angekündigt. "Früher entdeckte man neue Länder über die Meere. Heute müssen wir die Meere selbst noch weiter entdecken: Erst wenn wir... Mehr…

Eisen hält Geo-Dynamo am Laufen
Das Magnetfeld der Erde existiert seit mindestens 3,4 Milliarden Jahren auch dank der niedrigen Wärmeleitfähigkeit von Eisen im Kern unseres Planeten. Das ist das Ergebnis der ersten direkten Messung der Eisen-Wärmeleitfähigkeit bei Drücken und Temperaturen, die den Bedingungen im Erdkern entsprechen. DESY-Forscherin Zuzana Konôpková und ihre Kollegen stellen diese Untersuchung... Mehr…

Der Stoff, aus dem die Wolken sind
Wolkiger als bisher vermutet präsentierte sich das Klima vor der industriellen Revolution. Diesen Rückschluss lassen neueste Experimente am CERN zu, an dem auch Aerosolphysiker der Universität Wien beteiligt waren. Wie sich beim CLOUD-Experiment zeigt, produzieren organische Dämpfe, die von Bäumen in die Umgebung abgegeben werden, zahlreiche Aerosolpartikel in der Atmosphäre.... Mehr…

Zum Gemüseanbau in die Antarktis
Mit einem ersten Workshop in niederländischen Gewächshäusern ist für Paul Zabel seine eigentliche Mission gerade wieder etwas näher gerückt: Der Ingenieur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) wird ab Dezember 2017 an der Neumayer-Station III in der Antarktis ein Jahr lang in einem eigens konstruierten Container Salat, Gurken, Kräuter und Tomaten ziehen - und hat... Mehr…

FS POSEIDON startet zur 500. Expedition
Das am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel beheimatete Forschungsschiff POSEIDON startet diese Woche zu seiner 500. Expedition. Während der Jubiläumsfahrt untersuchen und kartieren Meeresgeologen des MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen den Kontinentalhang vor der südfranzösischen Hafenstadt Nizza. Ziel der Arbeiten ist es, die... Mehr…

In Vulkanasche verewigt
Pompeji ging bei einem Ausbruch des Vesuvs unter, davon zeugen die in Vulkanasche konservierten Überreste der antiken Stadt. Auch an einem anderen Ort auf der Welt wurden menschliche Spuren durch Vulkanausbrüche verewigt – zwar weniger spektakulär, aber wissenschaftlich hochinteressant. Die Ergebnisse der Studie wurden nun in der Fachzeitschrift "Quaternary Geochronology" publiziert.... Mehr…

Katastrophenmanagement bei Waldbränden
Die Erde bebt, Flüsse treten über die Ufer, Tsunamis verwüsten Küstenregionen. Natur- und menschgemachte Katastrophen treffen unsere hochtechnisierte Gesellschaft immer empfindlicher. Die derzeit existierenden Krisenmanagementsysteme haben den Nachteil, dass man sie nicht flexibel an die jeweilige Situation anpassen kann. Gefahren und Katastrophen haben einen ähnlichen Ablauf,... Mehr…

Orakel aus dem Ozean
Ein internationales Forscherteam um André Scheffel vom Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie und Damien Faivre vom Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam-Golm hat den Mechanismus der Kalkproduktion bei einer Gruppe von Meeresalgen untersucht. Die Algen beeinflussen unser Klima stark und deren fossile Überreste geben uns Aufschluss... Mehr…

Auf und Ab des Planktons
Eine einzigartige mehrjährige Messreihe aus dem Südpolarmeer bringt neue Erkenntnisse über die tägliche Vertikalwanderung von Zooplanktongemeinschaften: Wissenschaftler des Thünen-Instituts für Seefischerei in Hamburg und des Alfred-Wegener-Instituts in Bremerhaven beobachten Änderungen im Jahresverlauf und zwischen den Jahren. Das antarktische Zooplankton ist die wichtigste... Mehr…

Entdeckungstour in die Tiefen der Weltmeere
"Wir forschen für die Zukunft unserer Meere und Ozeane", betont Bundesforschungsministerin Johanna Wanka. Spannende und ungewöhnliche Einblicke in die Welt der Meere und Ozeane eröffnet das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft ab sofort auf seiner Fahrt durch 68 Städte in Deutschland und Österreich. Die Exponate an Bord laden zum Entdecken und Ausprobieren ein. Mehr…

Orient droht Klima-Exodus
Die Zahl der Klimaflüchtlinge könnte künftig dramatisch steigen. Wie Forscher des Max-Planck-Instituts für Chemie und vom Cyprus Institute in Nicosia berechnet haben, dürfte es im Nahen Osten und in Nordafrika so heiß werden, dass Menschen dort in vielen Gegenden nicht mehr leben können. Das Ziel, die Erderwärmung auf unter zwei Grad Celsius zu begrenzen, was auf den jüngsten... Mehr…

Erdwächter im All
Am 25. April 2016 ist um 23.02 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) der Erdbeobachtungssatellit Sentinel-1B mit einer Sojus-Trägerrakete vom europäischen Raumfahrtzentrum in Kourou (Französisch-Guyana) ins All gestartet. Zusammen mit seinem Zwillingssatelliten Sentinel-1A wird er Landmassen und Ozeane überwachen und selbst kleinste Umweltveränderungen registrieren können.... Mehr…

Die heimlichen Stars des Ozeans
Einzellige Planktontierchen spielen im Ökosystem Ozean eine größere Rolle als bisher angenommen. Das zeigt eine Studie, die Meeresforscher aus Frankreich und vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel in der Fachzeitschrift Nature veröffentlichten. Die Entdeckung hat Einfluss auf das Verständnis des marinen Nahrungsnetzes und wichtiger Stoffkreisläufe im Ozean. Mehr…

Monsun-Vorhersage früher als je zuvor
Früher als je zuvor können Wissenschaftler jetzt für Indien Beginn und Ende des Sommer-Monsuns vorhersagen. Ein Forscherteam hat hierfür eine neuartige Netzwerk-Analyse regionaler Wetterdaten entwickelt und wird diese Methode dem Indischen Wetterdienst vorschlagen. Der große Sommerregen ist extrem wichtig für Millionen Bauern und damit für die Ernährung des nach China bevölkerungsstärksten... Mehr…

Der Ozean geht auf Reisen
Das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft tourt mit seiner neuen Ausstellung „Meere und Ozeane“ in Anlehnung an das gleichnamige Wissenschaftsjahr 2016*17 durch Deutschland. Mit an Bord sind zahlreiche Exponate des meereswissenschaftlichen Kieler Exzellenzclusters „Ozean der Zukunft“ und des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel. Die Tour des Wissenschaftsschiffes... Mehr…

Bläschen führen zum Desaster
Warum interessieren sich Vulkanologen für Dampfblasen? Weil sich diese in einer Magmakammer unter einem Vulkan anreichern und ihn für einen Ausbruch scharfmachen. Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich und des Georgia Institute of Technology haben nun herausgefunden, wie sich Blasen im Magma anreichern können. Im Jahr 1816 blieb in Mitteleuropa der Sommer... Mehr…

Mikroplastik in Flüssen und Teichen
Eine Tübinger Geowissenschaftlerin untersucht gemeinsam mit Berliner Gewässerökologen, welche Auswirkungen die zunehmende Verschmutzung mit Kunststoffen im Süßwasser haben kann. Im Experiment mindern Mikroplastikteilchen die Mobilität von Wasserflöhen, den typischen Süßwasserbewohnern, stark. Das Wasser in Flüssen und Teichen wird nicht nur durch Chemikalien verschmutzt,... Mehr…

Supernovae bombardierten Erde mit radioaktivem Staub
Senckenberg-Wissenschaftler haben gemeinsam mit einem internationalen Team Belege für mehrere Supernovae in der jüngeren Erdgeschichte gefunden. Anhand von Eisen-Isotop-Untersuchungen zeigen sie in ihrer heute im renommierten Fachjournal „Nature“ publizierten Studie, dass die Supernovae im Zeitraum von 3,2 bis 1,7 Millionen Jahren vor heute stattfanden. Die Sternenexplosionen... Mehr…

Nordpol: Sommer ohne Meereis
Einem internationalen Wissenschaftlerteam unter Leitung des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, ist es gelungen, ein neues Fenster in die Klimageschichte des Arktischen Ozeans aufzustoßen. Geowissenschaftler schließen eine wichtige Wissenslücke in der Klimageschichte des Arktischen Ozeans: Mithilfe einzigartiger Bodenproben vom Lomonossow-Rücken... Mehr…

Hinweise zur Entstehung der Antarktis
Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) konnte jetzt im antarktischen Sommer zwei große Projekte erfolgreich beenden. Im Nord-Viktoria-Land, rund 1.700 Kilometer vom Südpol entfernt, fanden die Wissenschaftler der BGR weitere Puzzleteile zur Entstehungsgeschichte des heutigen Kontinents Antarktika. Einige hundert Kilometer weiter südlich an der Terra Nova Bucht... Mehr…

Weniger Treibhausgase aus der Viehhaltung?
Die Land- und Forstwirtschaft einschließlich Landnutzungsänderungen trägt weltweit bis zu 30 Prozent zum Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase bei. In Deutschland war die Landwirtschaft 2013 nach Angaben des Bundesumweltamts für 6,7 Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Eine Gruppe von Forschern, unter ihnen Professor Klaus Butterbach-Bahl vom Karlsruher Institut... Mehr…