Benutzerspezifische Werkzeuge
Sie sind hier: Startseite News
Artikelaktionen

News

Eine Ebene höher
Der steile Aufstieg der Berner Alpen
Die markante Nordfront der Berner Alpen ist das Resultat des steilen Aufstiegs der Gesteine aus der Tiefe nach der Kollision zweier Erdplatten. Dieses steile Aufsteigen gibt neue Einblicke in das Endstadium einer Gebirgsbildung und liefert wichtige Erkenntnisse im Hinblick auf aktive Naturgefahren und Geothermie. Die Resultate von Forschern der Universität Bern und der ETH Zürich... Mehr…

Flüsse für die Forschung
Raus aus dem Klassenzimmer und rein in die Natur: Vom 1. Mai bis zum 30. Juni ruft das Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane erneut zur Jugendaktion "Plastikpiraten – Das Meer beginnt hier!" auf. Die bundesweite Citizen-Science-Aktion im Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane geht im Mai in die zweite Runde. Lehrkräfte und Pädagogen können ab sofort wieder die... Mehr…

Ist Humboldts Nährstoffspritze in Gefahr?
Wenn im Zuge des Klimawandels immer weniger Sauerstoff im Ozean verfügbar ist, beeinträchtigt dies auch hochproduktive Regionen wie die Gewässer vor der Küste Perus – einem Haupt-Einflussgebiet des nährstoffreichen Humboldtstroms. Daher untersucht ein internationales Team unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel mit Hilfe der KOSMOS-Mesokosmen, wie... Mehr…

Copernicus-Programm einsatzfähig
Umweltschutz, Landwirtschaft, Stadtplanung: Dies sind nur einige der Bereiche, die von den Erdbeobeobachtungsdaten der Sentinel-Satelliten des europäischen Copernicus-Programms profitieren werden. Fünf dieser Satelliten liefern bereits heute vielfältige Informationen über Zustand und Beschaffenheit der Erdoberfläche: Damit ist das Copernicus-System nun einsatzfähig. Mehr…

Dürre und Waldverlust am Amazonas
Der Waldverlust durch Abholzen im Amazonasgebiet und die mögliche Abnahme der Regenfälle dort könnten einen Teufelskreis in Gang bringen. Wenn Trockenzeiten mit dem menschengemachten Klimawandel zunehmen, so steigt zusätzlich das Risiko eines sich selbst verstärkenden Waldverlustes, so hat ein internationales Team von Wissenschaftlern herausgefunden. Wenn allerdings ein großer... Mehr…

Ein weiterer Wächter ist im All
Die Erde fest im Blick: Der Satellit Sentinel-2B des europäischen Erdbeobachtungsprogramms Copernicus ist erfolgreich gestartet. Zusammen mit seinem "Zwillingssatelliten" Sentinel-2A verdoppelt der neue Umweltwächter die Aufnahmefrequenz. Jeder Punkt der Erde wird alle fünf Tage erfasst und Veränderungen der Oberfläche kontinuierlich und langfristig dokumentiert. Eine hochauflösende... Mehr…

Wasserkreislauf reicht viel tiefer
Nicht nur auf der Erdoberfläche, auch tief im Erdinneren existieren große Mengen Wasser. Doch woher stammt es? Ist es dort seit der Entstehung der Erde oder gibt es immer noch Nachschub von der Oberfläche? Ein internationales Wissenschaftsteam veröffentlichte jetzt neue Erkenntnisse zu dieser Forschungsfrage in der Fachzeitschrift Nature Geoscience. Sie könnten auch der Diskussion... Mehr…

Tausende Holztäfelchen simulieren Plastikmüll
Wissenschaftler der Universität Oldenburg eröffnen die zweite Phase ihres Verbundprojektes "Macroplastics". Bei der Untersuchung, wie sich Plastikmüll in der Nordsee verteilt, wollen die Forscher die Datenbasis in den kommenden Wochen verbreitern. Wieder werfen sie tausende kleiner Holztäfelchen ins Meer und bitten die Bürger erneut um Mithilfe. Mehr…

Meeresforschung in Echtzeit verfolgen
Ab sofort können alle Interessierten live im Internet verfolgen, wo das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel Wave-Glider einsetzt. Dabei handelt es sich um von Wellenkraft angetriebene Messplattformen, die wochen- oder auch monatelang die Oberfläche der Meere abfahren können. Auf dem Internetportal "GEOMAR Navigator" sind neben Kursen und Geschwindigkeiten der Geräte... Mehr…

Mehr wärmeliebende Tiere und Pflanzen
In Deutschland hat seit 1980 der Bestand von wärmeliebenden Arten zugenommen. Die bisher umfassendste Studie zu diesem Thema quer durch alle Ökosysteme belegt, dass dieser Trend besonders ausgeprägt bei wärmeliebenden Arten an Land ist. Am stärksten nahmenlaut der kürzlich im Fachjournal "Nature Ecology and Evolution" veröffentlichten Studie unter der Leitung von Senckenberg... Mehr…

Weniger Sauerstoff in allen Meeren
Kieler Forscher veröffentlichen in "Nature" erste globale Beobachtungs-Studie zum Sauerstoffbudget im Ozean. Der aktuell zu beobachtende globale Wandel lässt Wassertemperaturen steigen und verändert die Ozeanzirkulation. Das sorgt unter anderem dafür, dass weniger Sauerstoff im Oberflächenwasser der Meere gelöst ist und weniger Sauerstoff in die Tiefsee gelangt – mit weitreichenden... Mehr…

Forschungs-Boje auf Reisen
Von Magdeburg nach China: Im Rahmen eines deutsch-chinesischen Forschungsprojektes, das am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) koordiniert wird, geht in diesen Tagen vom UFZ in Magdeburg eine Forschungs-Boje auf Reisen, die dazu dient, die Gewässerqualität zu überwachen. Sie wurde vom Department Seenforschung in Magdeburg und den wissenschaftlichen Werkstätten des UFZ... Mehr…

Unterirdische Wärmeinseln anzapfen
Städte sind Wärmeinseln, nicht nur oberirdisch, sondern auch unterirdisch. Darin schlummert ein grosses ungenutztes Potenzial, denn die Energie könnte mit Erdwärmesonden verstärkt genutzt werden. Dies zeigt eine Gruppe von Forschenden um den Geowissenschaftler Jaime Rivera anhand eines Fallbeispiels aus der Agglomeration Zürich. Mehr…

Überraschung am Lava-Plateau
Kieler Meeresforscher widerlegen bisherige Einordnung von Gesteinstypen: Was spielt sich im Erdinneren ab, wenn sich Vulkane bilden und Erdplatten bewegen? Um diese Fragen zu beantworten, ist die Forschung auf Spuren der Prozesse auf der Erdoberfläche angewiesen. Doch ihre Auswertung ist sehr kompliziert. Wissenschaftler des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel konnten... Mehr…

Arktische Tiefsee: Müllmenge steigt stark
Die Arktis hat ein Müllproblem. Plastiktüten, Glasscherben und Fischernetze: Trotz der Lage fernab von Ballungszentren nimmt die Müllmenge in der arktischen Tiefsee immer weiter zu und stellt somit eine dauerhafte Gefahr für das sensible Ökosystem dar. Innerhalb von zehn Jahren ist die Verschmutzung an einem Messpunkt in der arktischen Tiefsee um mehr als das 20-fache gestiegen.... Mehr…

Kleine Wesen, große Wirkung
Diatomeen sind weit verbreitet, sie leben in Bächen, Flüssen und Seen, aber auch im Salzwasser der Weltmeere. Besonders dominant treten diese auch als Kieselalgen bezeichneten Einzeller im Südlichen Ozean rund um die Antarktis auf. Sind genügend Licht und Nährstoffe vorhanden, können sich die Kieselalgen dort explosionsartig vermehren. Eine Algenblüte ist die Folge. Sie sind... Mehr…

Warmes Klima macht wählerisch
Senckenberg-Forschende haben am Beispiel der Flechtengattung Protoparmelia die Zusammensetzung und Evolution der einzelnen Arten von der Arktis bis in die Tropen molekulargenetisch untersucht. Sie fanden heraus, dass das Klima bei dieser Symbiose aus Pilz und Alge wesentlich mitbestimmt, wer mit wem zusammenkommt. Unter anderem sind die flechtenbildenden Pilz- und Algenarten in den... Mehr…

Wasser gelangte früher auf die Erde
Gelangte das Wasser bereits früh während der Erdentwicklung auf die Erde oder erst später durch Einschläge von Kometen? Beide Hypothesen werden diskutiert. Planetologen der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster haben nun durch Isotopenmessungen gezeigt: Das Wasser muss früh auf die Erde gekommen sein. Die Studie ist in "Nature" veröffentlicht. Mehr…

Auf dem Tiefsee-Holzweg
Die Tiefsee ist ein riesiger, scheinbar lebensfeindlicher Ort, nur vereinzelt finden sich Oasen des Lebens. Solche Oasen entstehen beispielsweise, wenn Holzstämme auf den Meeresboden sinken, wo sie für begrenzte Zeit reichhaltiges Leben erlauben. Eine neue Untersuchung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Bremen und Bremerhaven wirft einen genauen Blick auf die Bewohner... Mehr…

Süditalien: Plattengrenze birgt Erdbebengefahr
Der Mittelmeerraum ist tektonisch äußerst aktiv und damit von Naturkatastrophen bedroht. Das zeigen die jüngsten Erdbeben in Mittelitalien auf eindringliche Weise. Ein internationales Wissenschaftsteam mit Beteiligung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel hat in den vergangenen Jahren intensiv den Meeresboden südlich von Sizilien und Kalabrien untersucht. Wie das... Mehr…

Nordatlantik als Wärmepirat
Der Golfstrom transportiert so viel Wärmeenergie über den Atlantik Richtung Nordosten, dass in Irland Palmen gedeihen und in Nordnorwegen im Winter die Häfen eisfrei bleiben. So wie er haben alle Ozeanströmungen großen Einfluss auf das globale Klima. Doch seit wann funktioniert dieses System so, wie wir es heute kennen? Und wie hat es sich dahin entwickelt? Ein internationales... Mehr…

Wasser als heimlicher Treiber des Kohlenstoffkreislaufs?
Aktuell nimmt die Landoberfläche etwa ein Viertel der anthropogenen Kohlendioxidemissionen aus der Atmosphäre wieder auf. Ob die Aufnahmefähigkeit dieser Kohlenstoffsenke erhalten bleibt und wie sie sich zukünftig weiterentwickeln wird, ist ungewiss. Wie sie reguliert wird, konnte nun eine Forschergruppe unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie näher beleuchten:... Mehr…

Wie Kälte und Dunkelheit die Dinosaurier auslöschten
Vor 66 Millionen Jahren hat das plötzliche Aussterben der Dinosaurier den Siegeszug der Säugetiere ermöglicht – und damit letztlich die Herrschaft des Menschen. Klimawissenschaftler haben jetzt rekonstruiert, wie winzige Tröpfchen von Schwefelsäure, die sich nach dem bekannten Einschlag eines großen Asteroiden auf der Erde hoch oben in der Luft gebildet und für mehrere Jahre... Mehr…

Natur um acht Millionen Jahre zurückgeworfen
Eine Forschergruppe unter Beteiligung von Luis Valente vom Museum für Naturkunde Berlin untersuchte die Evolutionsgeschichte an Hand von Fledermausarten in der Karibik. Die neue Studie zeigt, dass das Langzeit-Gleichgewicht einer Artenzahl durch unzählige Aussterbewellen gestört wird. Viele davon sind vom Menschen verursacht. Mittels Computersimulationen stellten die Forscher fest,... Mehr…

Klimaveränderungen besser verstehen
Warme Winter, nasse Sommer und ständig Unwetter – wer hat nicht das Gefühl, dass das Klima verrücktspielt? Im wissenschaftlichen Fokus stehen Klimaveränderungen beim Forschungsprojekt ISOBAR, das von der norwegischen Forschungsgemeinschaft gefördert wird. Das Fachgebiet Informatik und Datenverarbeitung der Hochschule OWL ist mit Drohnenmessungen beteiligt – im Dezember 2016... Mehr…