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Eine Ebene höher
Tauender Permafrost setzt altes Treibhausgas frei
Der auftauende Dauerfrostboden in arktischen Regionen könnte in doppelter Hinsicht zur Verstärkung des Treibhauseffektes führen: Zum einen erhöht sich mit wärmerer Umwelt die oberflächennahe Produktion des Treibhausgases Methan durch Mikroben. Zum anderen öffnet der tauende Untergrund zunehmend Austrittspfade für uraltes Methan. Das ist das Ergebnis einer Studie von Wissenschaftlerinnen... Mehr…

Entstehungsgeschichte der Sahara im Staub lesbar
Die Sahara ist mit etwa neun Millionen Quadratkilometern die größte Trockenwüste der Welt. Sie ist damit auch die größte Staubquelle der Erde, und die Stäube haben einen bedeutenden Einfluss auf die Düngung der Weltmeere und auf die Klimaentwicklung. Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Prof. Dr. Christoph Zielhofer, Physischer Geograph an der Universität... Mehr…

HALO misst Emissionen europäischer Großstädte
Die Emissionen großer Städte können sich bei bestimmten Wetterlagen über die Grenzen der Metropolen hinaus ausbreiten. Dabei werden Partikel und gasförmige Schadstoffe mit dem Wind oft über 1000 Kilometer weit getragen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) führt derzeit Forschungsflüge durch, um die Ausbreitung und Umwandlung der Emissionen von London, Rom, dem... Mehr…

Klimawandel ändert Landschaft und Leben in Zentraljakutien
Eine internationale Gruppe von Geo- und Sozialwissenschaftlern hat in einer Studie den Einfluss der derzeitigen Klimaveränderungen auf die Landschaft und die Bewohner der ostsibirischen Permafrost-Gebiete untersucht. "Derzeit beobachten wir in Zentraljakutien eine Beschleunigung der Tauprozesse, was wiederum die Lebensbedingungen der Bevölkerung beeinflusst. Dies konnten wir anhand... Mehr…

Eisberg gekalbt
An der Westküste der Antarktischen Halbinsel hat möglicherweise der Zusammenbruch des großen Larsen-C-Schelfeises begonnen. Der Eisberg, dessen Kalbung sich schon lange andeutete, ist endgültig abgebrochen. Die Wahrscheinlichkeit, dass jetzt das gesamte Schelf zerbröckelt, ist nicht gering. Mehr…

Pockmarks – Methanaustritte in der Deutschen Bucht
Innerhalb weniger Monate sind auf dem Grund vor der Nordseeinsel Helgoland tausende Krater am Meeresboden entstanden. Aus dem Meeresboden ist Gas entwichen, das Sand aufwirbelt und daraus die Kraterhügel hat entstehen lassen. Es ist das erste Mal, dass im Gebiet Helgoland-Riff die Spuren von massiven Methanausbrüchen beobachtet wurden. Ihre Studie haben Wissenschaftler unter Federführung... Mehr…

Forscher nehmen Ostsee fächerübergreifend unter die Lupe
"Der Zustand der Küstensysteme der deutschen Ostseeküste hat sich in den vergangenen 25 Jahren deutlich verändert – und zwar zum Besseren", urteilt Prof. Hendrik Schubert vom Lehrstuhl Ökologie der Universität Rostock. Noch vor 25 Jahren seien vor allem die inneren Küstengewässer in einem denkbar schlechten Zustand gewesen. "Jetzt beobachten wir bereits wieder ausgedehnte... Mehr…

Geodaten smart und schnell dank neuer Software
Zur Visualisierung von Statistiken wie gefährdeten Überflutungsflächen oder Lärmbelastungen für Wohngebiete müssen aufwändig geografische Datensätze miteinander verrechnet werden. Dies wird künftig in nur wenigen Mausklicks möglich: Die Geoinformatik der HafenCity Universität Hamburg (HCU) entwickelt unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Jochen Schiewe ein Detailkonzept für... Mehr…

Nahrungsmittelversorgung der Zukunft
Die weltweite Nahrungsmittelproduktion ist eine der zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen im 21. Jahrhundert. Eine steigende Weltbevölkerung bei gleichzeitigen Umwälzungen durch den Klimawandel fordern neue Wege, um Nutzpflanzen auch in klimatisch ungünstigen Regionen kultivieren zu können. Für Wüsten und Gebiete mit tiefen Temperaturen wie auch bei Weltraummissionen... Mehr…

Afrikas Sahelzone: von trocken zu nass
Der Klimawandel könnte einen von Afrikas trockensten Landstrichen zu einem sehr nassen machen, indem dort recht abrupt ein Monsunsystem entsteht. Erstmals haben Wissenschaftler in Computersimulationen Belege für eine mögliche plötzliche Veränderung hin zu heftigen regionalen Regenfällen in der bislang extrem trockenen Sahelzone gefunden. Sie sehen hier einen sich selbst verstärkenden... Mehr…

Mission ROBEX unter Mondbedingungen auf dem Ätna erprobt
Es sieht ganz einfach aus: Der Rover fährt zielstrebig zur Landefähre, entnimmt dort mit einem Greifarm eine Sensorbox aus der Ladebucht und bringt diese zügig zum vereinbarten Ablage-Ort. Dort beginnen dann die seismischen Messungen. Alles läuft dabei ohne menschliches Eingreifen ab, denn Rover, Lander und Sensorbox arbeiten autonom und effektiv ihren Auftrag ab. Dahinter steckt... Mehr…

Ökologische Wechselwirkungen bedingen Baumgrenze der Alpen
Steigende Temperaturen zwingen viele Pflanzen- und Tierarten der Bergregionen zur Flucht nach oben. Doch die Verschiebung der Baumgrenze hängt nicht allein vom Klima ab, wie Senckenberg-Wissenschaftler und Forscher der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) herausgefunden haben. Am Beispiel der Zirbelkiefer belegen sie, dass vielmehr die Wechselbeziehungen... Mehr…

Rekord-Regenfälle in Berlin
Die Region um die Hauptstadt wird von starken Regenfällen heimgesucht. Straßen sind überflutet, Keller vollgelaufen, der Nahverkehr kam teilweise zum Erliegen. Die Feuerwehr rief den Ausnahmezustand aus. Meteorologen des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung erklären, wie das Extremwetter mit dem Klimawandel zusammenhängt. Mehr…

Sechs Meilensteine für eine CO2-Wende bis 2020
Die Welt braucht Hochgeschwindigkeits-Handeln, um den globalen Ausstoß von Treibhausgasen zu senken und unser Klima zu stabilisieren, erklären führende Experten. Wird das Verfeuern fossiler Brennstoffe rasch reduziert, können verheerende Hitze-Extreme und der Anstieg des Meeresspiegels wirksam begrenzt werden, schreiben die Autoren in einem Kommentar, der diese Woche in der renommierten... Mehr…

Neue Klimaarchive in der Wüste entdeckt
Unter einem extremen Klima schaffen es nur wenige Zeugen von Umweltbedingungen der Vergangenheit, bis heute zu überdauern. Pollen zum Beispiel, die auf die Zusammensetzung der Vegetation früherer Zeiten hinweisen können, bleiben in Klimaarchiven wie Seesedimenten nur unter ganz bestimmten Bedingungen erhalten. In extrem trockenen Regionen wie der Kalahari in Südafrika sind Archive... Mehr…

Suche nach Hochtechnologiemetallen in Norddeutschland
Versteckt unter einer mächtigen Sedimentbedeckung könnten sich in Norddeutschland nicht nur Zink und Blei, sondern auch wirtschaftsstrategisch bedeutsame Hochtechnologiemetalle wie Gallium, Germanium, Indium oder Lithium befinden. Mit modernsten geowissenschaftlichen Analysemethoden werden nun im Forschungsprojekt "MinNoBeck" unter der Leitung der Jacobs University in Bremen Bohrkerne... Mehr…

"Planet Wüste – Our Land. Our Home. Our Future."
Zum "Welttag der Desertifikationsbekämpfung" eröffnete das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig – Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere (ZFMK) in Bonn am 21. Juni 2017 mit einer Abendveranstaltung die Sonderausstellung "Planet Wüste – Our land. Our home. Our future." Mehr…

Ursuppe in Dosen
Wo und wie entstand das Leben auf unserem blauen Planeten? "In der Erdkruste!", behaupten der Geologe Prof. Dr. Ulrich Schreiber, der Physikochemiker Prof. Dr. Christian Mayer und der Chemiker Prof. Dr. Oliver Schmitz von der Universität Duisburg-Essen (UDE). Ihre Forschungsergebnisse, die sie in Zusammenarbeit mit Geowissenschaftlern der Universität Heidelberg (Arbeitsgruppe Prof.... Mehr…

10 Jahre TerraSAR-X
Fünf Jahre sollte er sich im All beweisen und einzigartige Aufnahmen von der Erde liefern. Nun ist der deutsche Radarsatellit TerraSAR-X doppelt so lange im Einsatz und ein Ende noch auf Jahre nicht in Sicht. Seit dem Bilderbuchstart am 15. Juni 2007 vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur ist die Mission TerraSAR-X des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) beständig... Mehr…

Ozeanerwärmung mit elektromagnetischen Signalen beobachten
Der Ozean fungiert als wichtiger Wärmespeicher und nimmt einen Teil der globalen Erderwärmung auf. Da sich Wasser bei Erwärmung ausdehnt, steigt so jedoch der Meeresspiegel an, mit erheblichem Risiko für Küstenregionen. Bisherige Methoden zur globalen Überwachung von ozeanischen Temperaturveränderungen erfassen lediglich die oberflächennahen Wasserschichten. Veränderungen... Mehr…

Wälder leiden unter Klimawandel
Dürre, Feuer und Wind gehören genauso dazu wie Insekten und Pilzbefall: sie alle bedeuten Stress für die Wälder der Erde – und sie alle reagieren auf den Klimawandel. Gut ein Drittel der Kontinente weltweit ist von Wäldern bedeckt, dennoch sind die Erkenntnisse zum Zusammenspiel dieser Störfaktoren im globalen Klimawandel bislang noch lückenhaft – denn oft werden sie nur... Mehr…

Eisenmangel hemmt marine Mikroorganismen
Bisher wurde Eisen als wichtiger Nährstoff für Algen und den Stickstoffkreislauf in den Ozeanen beschrieben. Nun wurde herausgefunden, dass marine Mikroorganismen, wie Bakterien, für die Verarbeitung von Phosphor ebenfalls Eisen benötigen. Die Ergebnisse der Studie von Forschenden des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel und der britischen Universität Southampton... Mehr…

Großes Beben bedroht Istanbul
Istanbul bereitet Erdbebenforschern große Sorge. In den nächsten Jahren rechnen sie mit einem Beben der Magnitude 7 oder größer. Entscheidend wird sein, wie stark die Erdkrustenplatten verhakt sind und wo genau das Beben seinen Ursprungsort haben wird. Ein Team um Marco Bohnhoff vom Deutschen GeoForschungsZentrum präsentiert jetzt eine Studie, die nahelegt, dass das nächste große... Mehr…

Irreversible Ozeanerwärmung bedroht Antarktisches Schelfeis
Klimaforscher des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) treffen in einer neuen Studie eine düstere Vorhersage: Der Anstieg der Lufttemperatur über dem antarktischen Weddellmeer könnte bereits in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts einen sich selbst verstärkenden Wärme- und Schmelzwasserkreislauf unter dem Filchner-Ronne-Schelfeis... Mehr…

Sicherheit von Staudämmen verbessern
Staudämme werden angelegt, um Wasserressourcen zu speichern, Wasserkraftwerke zu speisen oder Fluten zu kontrollieren. Je nach Volumen der aufgestauten Wassermassen können sie enormen Drücken ausgesetzt sein. Pro Jahrzehnt kommt es weltweit aufgrund dieser Belastung zu etwa zehn ernsthaften Schäden an Staudämmen. Ein internationales Team aus drei Wissenschaftlern aus dem Iran... Mehr…