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Eine Ebene höher
Klimawandel schwächt tropische Windsysteme
Überschwemmungen durch Starkregen auf der einen und Dürren auf der anderen Seite beeinflussen das Leben von Millionen von Menschen in tropischen Regionen. Eine Gruppe von Wissenschaftlern um Dr. Mahyar Mohtadi vom MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften an der Universität Bremen hat untersucht, wie sich der atmosphärische Wasserkreislauf künftig entwickeln könnte.... Mehr…

Flüsse tragen Plastikmüll ins Meer
Jedes Jahr gelangen Millionen Tonnen Plastikmüll ins Meer – ein globales Umweltproblem mit nicht abzusehenden ökologischen Folgen. Um den Plastikeintrag reduzieren zu können, muss klar sein, über welchen Weg das Plastik ins Meer kommt. Bisher war darüber nur wenig bekannt. Dem ist nun ein interdisziplinäres Forscherteam unter Leitung des Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung... Mehr…

Der Autoreifen in der Umwelt
Plastik in der Umwelt ist ein weltweites Problem. Zum Teil stammt es von Autoreifen, von deren Abrieb auf den Straßen. Doch wie kommt es ins Gewässer, wie verbreitet es sich weltweit, welche Auswirkungen sind zu erwarten? Das neue Verbundprojekt "Reifenabrieb in der Umwelt - RAU", koordiniert vom Fachgebiet Siedlungswasserwirtschaft der TU Berlin unter Leitung von Prof. Dr.-Ing.... Mehr…

Weltweite Photosynthese-Werte aus dem All gemessen
Das Klima wird wesentlich vom globalen Kreislauf des Kohlenstoffs beeinflusst. Pflanzen entziehen durch Photosynthese klimaschädliches Kohlenstoffdioxid aus der Atmosphäre und bauen dies in Biomasse ein, als Energie- und Rohstofflieferant für höhere Lebewesen. Doch wie viel atmosphärisches Kohlendioxid wird wo, wann und in welchen Ökosystemen umgesetzt? Mehr…

Grönländischer 79-Nord-Gletscher erforscht
Das Forschungsschiff Polarstern kehrt nach gut fünf Monaten aus der Arktis in seinen Heimathafen Bremerhaven zurückkehren. Letztes Forschungsgebiet war der sogenannte 79-Nord-Gletscher im Nordosten Grönlands. Dort haben Wissenschaftler an Bord untersucht, wie sich die seit etwa zwanzig Jahren steigende Ozeantemperatur vor dem Gletscher auf dessen Eismassen auswirkt. Mehr…

Die wahren Kosten des Klimawandels
Wenn wir das Klima destabilisieren, kann das auch unsere Gesellschaft destabilisieren. Die Folgen der globalen Erwärmung führen nicht nur zu erheblichen ökonomische Schäden, sie schaden auch der Gesundheit der Menschen in vielerlei Weise, verstärken die Treiber von Migration, und sie setzen Entwicklungsperspektiven für die Ärmsten der Welt aufs Spiel. Um diese Auswirkungen noch... Mehr…

Grüner Aufbruch ins ewige Eis
Das Forschungsabenteuer Pflanzenzucht in der Antarktis nimmt Fahrt auf: Am 8. Oktober 2017 hat der Spezial-Gewächshauscontainer auf einem Frachtschiff den Hamburger Hafen in Richtung antarktisches Ekström-Schelfeis verlassen. Rund elf Wochen dauert nun die Reise. Mehr…

"Verjüngungskur" im Weltall dokumentiert
Bei Beobachtungen an Galaxienhaufen hat eine internationale Forschungsgruppe unter Leitung von Wissenschaftlern der Universität Hamburg eine neue Klasse kosmischer Radioquellen aufgespürt. Mit dem digitalen Radioteleskop Low Frequency Array (LOFAR) empfingen sie die längsten Radiowellen, die auf der Erde gemessen werden können, und erkannten so einen Galaxien-Schweif, der nach... Mehr…

Quallen: Ekelig? Nützlich!
Der globale Wandel und menschliche Eingriffe in das Ökosystem Meer führen dazu, dass sich die Zahl der Fische in unseren Ozeanen immer weiter verringert. Da so die Nahrungskonkurrenten und Fraßfeinde von Quallen verschwinden, treten diese immer häufiger massenweise auf. Bisher gelten sie vor allem als lästig, wenn nicht sogar gefährlich. Mehr…

Antarktis: Rückkehr der Weddell-Polynja
In den 1970er-Jahren konnte die Wissenschaft mit Hilfe von Satelliten erstmals eine große eisfreie Fläche im winterlichen Weddell-Meer östlich der Antarktischen Halbinsel beobachten. Jetzt, 40 Jahre später, zeigt sich das Phänomen erneut – und stützt damit Kieler Klimamodelle, die die sogenannte Polynja als Teil einer natürlichen Klimavariabilität zeigen. Eine Arbeitsgruppe... Mehr…

Droht ein Vulkanausbruch auf Bali?
Der indonesische Vulkan Gunung Agung, höchster Berg auf Bali, zeigt nach 54 Jahren Ruhephase wieder ein deutliches Rumoren. Jüngst wurden täglich mehrere hundert vulkanische Erdbeben registriert. Die indonesischen Behörden haben daher am 22 September 2017 die höchste Warnstufe ausgerufen und Evakuierungsmaßnahmen eingeleitet. Mehr…

Antarktis verliert weiteres Schelfeis
Aktuelle Satellitenaufnahmen aus der Antarktis zeigen, dass vom Pine Island Gletscher ein großer Eisberg von etwa 265 Quadratkilometern Größe abgebrochen ist. Anders als im Larsen-Schelfeisgebiet, wo im Juli 2017 ein riesiger Eisberg abgebrochen war, beobachten Wissenschaftler hier zusätzlich, dass der Gletscher schon seit einiger Zeit ausdünnt, sein Abfluss sich beschleunigt... Mehr…

400 Millionen Jahre altes Ur-Meer
Ein internationales Forscherteam unter Leitung der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) hat jetzt in der kanadischen Arktis Gesteinsformationen entdeckt, die die Existenz eines 400 Millionen Jahre alten Ozeans belegen. Dieses schon früher vermutete Ur-Meer erstreckte sich einstmals zwischen Spitzbergen im Norden und dem nordamerikanischen Kontinent im Süden. Mehr…

Minimum 2017: Arktisches Meereis schmilzt weiter
In diesem September ist die Fläche des arktischen Meereises auf eine Größe von etwa 4,7 Millionen Quadratkilometern abgeschmolzen. Dies stellten Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts sowie der Universitäten Bremen und Hamburg fest. Die Fläche ist damit etwas größer als im vergangenen Jahr, liegt jedoch im Mittel der letzten zehn Jahre und zugleich weiterhin deutlich unter... Mehr…

Zur rechten Zeit am rechten Ort
Neun Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft bauen in den kommenden fünf Jahren gemeinsam ein flexibles und mobiles Messsystem zur Erdbeobachtung auf: MOSES – Modular Observation Solutions for Earth Systems. Damit wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen, wie kurzfristige dynamische Ereignisse, etwa Hitzewellen oder Starkregen, mit der langfristigen Entwicklung... Mehr…

Verheerendster Karibik-Sturm aller Zeiten
Hurrikan Irma, der in den vergangenen Tagen auf dem Atlantik und in der Karibik wütete, hat Zerstörungen in Höhe von zehn Milliarden US-Dollar verursacht. Das haben Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) berechnet. Der Wirbelsturm der höchsten Kategorie fünf war außerdem der längste dieser Stärke und hat auf Südseeinseln wie Barbuda, Saint Martin und den... Mehr…

Furcht vor Hurrikan Irma
Mit Rekord-Windgeschwindigkeiten von bis zu 300 Stundenkilometern fegt Wirbelsturm Irma durch die Karibik. Als erstes traf er auf die Antilleninseln und hinterließ große Verwüstungen. Doch noch ist keine Entwarnung in Sicht. Die US-Wetterbehörde NOAA prognostiziert, dass der Sturm noch drei bis vier Tage mit dieser Stärke weiterziehen wird. Unter anderem die Turks- und Caicos-Inseln,... Mehr…

Kann der Ozean aufatmen?
Stürmisch, rau und sehr kalt: Diese Eigenschaften der Labrador-See mögen zunächst ungemütlich wirken, sind für die Sauerstoffverteilung im Ozean aber von besonderer Bedeutung. Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel hat dort an einer Langzeitmessstation kürzlich eine außergewöhnlich hohe Sauerstoffaufnahme bis... Mehr…

Satellitendaten für Wirbelsturm Harvey
In Erwartung des katastrophalen Hurrikans Harvey ist frühzeitig die Internationale Charter "Space and Major Disasters" ("Charter") aktiviert worden. Dies wurde durch das Charter-Mitglied USGS (Geologischer Dienst der USA) auf Anfrage der texanischen Katastrophenschutzbehörde "Texas Emergency Management Council" angestoßen. Mehr…

TRAMPER-Bergung geglückt!
Tiefseeforscher des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) haben den Unterwasserroboter TRAMPER nach fast 60 Wochen Messungen aus 2435 Metern Wassertiefe geborgen. Es war der erste Langzeiteinsatz eines Kettenfahrzeugs unter dem arktischen Meereis. Die ersten 24 Wochen hat das Gerät die biogeochemischen Messungen wie geplant an verschiedenen... Mehr…

Vereisungsgeschichte der Arktis erforscht
Die Temperatur in der Arktis erwärmt sich heute zwei- bis dreimal schneller als die globale Mitteltemperatur. Folge – und durch Rückkopplungseffekte auch Ursache – hiervon ist das schwindende Meereis. Geo- und Klimawissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) zeigen in einer aktuellen "Nature Communications"-Studie, dass... Mehr…

Öl- und Gasbohrungen als starke Treibhausgas-Quelle
Bohrlöcher in der Nordsee könnten eine deutlich größere Quelle von Methan sein als bisher angenommen. Das zeigt eine Studie, die Forschende des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel jetzt in der internationalen Fachzeitschrift "Environmental Science & Technology" veröffentlicht haben. Demnach treten aus den die Bohrungen umgebenden Sedimenten große Mengen Methan... Mehr…

Neuer Indikator für marine Ökosystem-Veränderungen
Die europäische Union hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2020 die europäischen Meere in einen guten ökologischen Zustand zu versetzen. Ein hehres Ziel. Aber was ist eigentlich ein guter ökologischer Zustand? Ein Warnemünder Meeresbiologe entwickelte mit Hilfe von Langzeitdaten zur Zusammensetzung der Frühjahrsblüte einen Indikator für den Zustand von Nahrungsnetzen in... Mehr…

Robotereinsatz in arktischer Tiefsee
In ein paar Tagen wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt... Mehr…

"Weiße Flecken" im Indischen Ozean erforschen
BGR-Wissenschaftler starten in der nächsten Woche zu einer 50-tägigen Schiffsausfahrt in das deutsche Lizenzgebiet im Indischen Ozean. Dort suchen sie nach neuen Vorkommen von Sulfiderzen. Es ist die mittlerweile vierte Explorationsreise seit Unterzeichnung des Lizenzvertrages im Mai 2015 im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Mehr…