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Eine Ebene höher
Mehr wärmeliebende Tiere und Pflanzen
In Deutschland hat seit 1980 der Bestand von wärmeliebenden Arten zugenommen. Die bisher umfassendste Studie zu diesem Thema quer durch alle Ökosysteme belegt, dass dieser Trend besonders ausgeprägt bei wärmeliebenden Arten an Land ist. Am stärksten nahmenlaut der kürzlich im Fachjournal "Nature Ecology and Evolution" veröffentlichten Studie unter der Leitung von Senckenberg... Mehr…

Weniger Sauerstoff in allen Meeren
Kieler Forscher veröffentlichen in "Nature" erste globale Beobachtungs-Studie zum Sauerstoffbudget im Ozean. Der aktuell zu beobachtende globale Wandel lässt Wassertemperaturen steigen und verändert die Ozeanzirkulation. Das sorgt unter anderem dafür, dass weniger Sauerstoff im Oberflächenwasser der Meere gelöst ist und weniger Sauerstoff in die Tiefsee gelangt – mit weitreichenden... Mehr…

Forschungs-Boje auf Reisen
Von Magdeburg nach China: Im Rahmen eines deutsch-chinesischen Forschungsprojektes, das am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) koordiniert wird, geht in diesen Tagen vom UFZ in Magdeburg eine Forschungs-Boje auf Reisen, die dazu dient, die Gewässerqualität zu überwachen. Sie wurde vom Department Seenforschung in Magdeburg und den wissenschaftlichen Werkstätten des UFZ... Mehr…

Unterirdische Wärmeinseln anzapfen
Städte sind Wärmeinseln, nicht nur oberirdisch, sondern auch unterirdisch. Darin schlummert ein grosses ungenutztes Potenzial, denn die Energie könnte mit Erdwärmesonden verstärkt genutzt werden. Dies zeigt eine Gruppe von Forschenden um den Geowissenschaftler Jaime Rivera anhand eines Fallbeispiels aus der Agglomeration Zürich. Mehr…

Überraschung am Lava-Plateau
Kieler Meeresforscher widerlegen bisherige Einordnung von Gesteinstypen: Was spielt sich im Erdinneren ab, wenn sich Vulkane bilden und Erdplatten bewegen? Um diese Fragen zu beantworten, ist die Forschung auf Spuren der Prozesse auf der Erdoberfläche angewiesen. Doch ihre Auswertung ist sehr kompliziert. Wissenschaftler des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel konnten... Mehr…

Arktische Tiefsee: Müllmenge steigt stark
Die Arktis hat ein Müllproblem. Plastiktüten, Glasscherben und Fischernetze: Trotz der Lage fernab von Ballungszentren nimmt die Müllmenge in der arktischen Tiefsee immer weiter zu und stellt somit eine dauerhafte Gefahr für das sensible Ökosystem dar. Innerhalb von zehn Jahren ist die Verschmutzung an einem Messpunkt in der arktischen Tiefsee um mehr als das 20-fache gestiegen.... Mehr…

Kleine Wesen, große Wirkung
Diatomeen sind weit verbreitet, sie leben in Bächen, Flüssen und Seen, aber auch im Salzwasser der Weltmeere. Besonders dominant treten diese auch als Kieselalgen bezeichneten Einzeller im Südlichen Ozean rund um die Antarktis auf. Sind genügend Licht und Nährstoffe vorhanden, können sich die Kieselalgen dort explosionsartig vermehren. Eine Algenblüte ist die Folge. Sie sind... Mehr…

Warmes Klima macht wählerisch
Senckenberg-Forschende haben am Beispiel der Flechtengattung Protoparmelia die Zusammensetzung und Evolution der einzelnen Arten von der Arktis bis in die Tropen molekulargenetisch untersucht. Sie fanden heraus, dass das Klima bei dieser Symbiose aus Pilz und Alge wesentlich mitbestimmt, wer mit wem zusammenkommt. Unter anderem sind die flechtenbildenden Pilz- und Algenarten in den... Mehr…

Wasser gelangte früher auf die Erde
Gelangte das Wasser bereits früh während der Erdentwicklung auf die Erde oder erst später durch Einschläge von Kometen? Beide Hypothesen werden diskutiert. Planetologen der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster haben nun durch Isotopenmessungen gezeigt: Das Wasser muss früh auf die Erde gekommen sein. Die Studie ist in "Nature" veröffentlicht. Mehr…

Auf dem Tiefsee-Holzweg
Die Tiefsee ist ein riesiger, scheinbar lebensfeindlicher Ort, nur vereinzelt finden sich Oasen des Lebens. Solche Oasen entstehen beispielsweise, wenn Holzstämme auf den Meeresboden sinken, wo sie für begrenzte Zeit reichhaltiges Leben erlauben. Eine neue Untersuchung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Bremen und Bremerhaven wirft einen genauen Blick auf die Bewohner... Mehr…

Süditalien: Plattengrenze birgt Erdbebengefahr
Der Mittelmeerraum ist tektonisch äußerst aktiv und damit von Naturkatastrophen bedroht. Das zeigen die jüngsten Erdbeben in Mittelitalien auf eindringliche Weise. Ein internationales Wissenschaftsteam mit Beteiligung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel hat in den vergangenen Jahren intensiv den Meeresboden südlich von Sizilien und Kalabrien untersucht. Wie das... Mehr…

Nordatlantik als Wärmepirat
Der Golfstrom transportiert so viel Wärmeenergie über den Atlantik Richtung Nordosten, dass in Irland Palmen gedeihen und in Nordnorwegen im Winter die Häfen eisfrei bleiben. So wie er haben alle Ozeanströmungen großen Einfluss auf das globale Klima. Doch seit wann funktioniert dieses System so, wie wir es heute kennen? Und wie hat es sich dahin entwickelt? Ein internationales... Mehr…

Wasser als heimlicher Treiber des Kohlenstoffkreislaufs?
Aktuell nimmt die Landoberfläche etwa ein Viertel der anthropogenen Kohlendioxidemissionen aus der Atmosphäre wieder auf. Ob die Aufnahmefähigkeit dieser Kohlenstoffsenke erhalten bleibt und wie sie sich zukünftig weiterentwickeln wird, ist ungewiss. Wie sie reguliert wird, konnte nun eine Forschergruppe unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie näher beleuchten:... Mehr…

Wie Kälte und Dunkelheit die Dinosaurier auslöschten
Vor 66 Millionen Jahren hat das plötzliche Aussterben der Dinosaurier den Siegeszug der Säugetiere ermöglicht – und damit letztlich die Herrschaft des Menschen. Klimawissenschaftler haben jetzt rekonstruiert, wie winzige Tröpfchen von Schwefelsäure, die sich nach dem bekannten Einschlag eines großen Asteroiden auf der Erde hoch oben in der Luft gebildet und für mehrere Jahre... Mehr…

Natur um acht Millionen Jahre zurückgeworfen
Eine Forschergruppe unter Beteiligung von Luis Valente vom Museum für Naturkunde Berlin untersuchte die Evolutionsgeschichte an Hand von Fledermausarten in der Karibik. Die neue Studie zeigt, dass das Langzeit-Gleichgewicht einer Artenzahl durch unzählige Aussterbewellen gestört wird. Viele davon sind vom Menschen verursacht. Mittels Computersimulationen stellten die Forscher fest,... Mehr…

Klimaveränderungen besser verstehen
Warme Winter, nasse Sommer und ständig Unwetter – wer hat nicht das Gefühl, dass das Klima verrücktspielt? Im wissenschaftlichen Fokus stehen Klimaveränderungen beim Forschungsprojekt ISOBAR, das von der norwegischen Forschungsgemeinschaft gefördert wird. Das Fachgebiet Informatik und Datenverarbeitung der Hochschule OWL ist mit Drohnenmessungen beteiligt – im Dezember 2016... Mehr…

Verstädterung verschlingt fruchtbares Ackerland
Durch die rasante Expansion der Städte werden bis zum Jahr 2030 global etwa 300.000 Quadratkilometer von besonders fruchtbarem Ackerland verloren gehen. Das entspräche nahezu der Größe Deutschlands. Diese Fläche machte im Jahr 2000 fast vier Prozent des weltweiten Anbaus von Nahrungspflanzen möglich. Das geht aus Forschungsergebnissen des Mercator Research Institute on Global... Mehr…

Sonne auf Weihnachtsexpedition
Zwei Tage vor Weihnachten wird das modernste deutsche Forschungsschiff Sonne und mit ihm 39 Wissenschaftler, 30 Besatzungsmitglieder und eine Journalistin aus der neukaledonischen Hauptstadt Nouméa auslaufen und Kurs auf den Kermadec-Vulkanbogen im Südpazifik nehmen. Mit einem Unterwasserfahrzeug wollen sie heiße Quellen am Meeresboden aufspüren. Mehr…

Manganknollen als Brutstätte für Tiefseekraken
Biologen entdecken in mehr als 4000 Metern Tiefe neue Krakenarten, die viele Jahre lang ihr Gelege bewachen und ohne Hartsubstrat wie Manganknollen kaum überleben Manganknollen am Meeresboden des Pazifischen Ozeans sind eine wichtige Brutstätte für Tiefseekraken. Wie ein deutsch-amerikanisches Biologen-Team in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Current Biology berichtet, heften... Mehr…

Eisschild reagiert sensibler als gedacht
Das Eisschild in der Antarktis reagiert deutlich sensibler auf Temperaturschwankungen als bislang geglaubt. Kleine Erwärmungen reichen aus, um eine verhängnisvolle Kaskade in Gang zu setzen, die etwa in einem weltweiten Anstieg des Meeresspiegels münden kann. Das hat ein internationales Forscherteam unter Beteiligung der Universität Bonn an Sedimenten des Scotiameeres aus den vergangenen... Mehr…

Nährstoffhaushalt einer "Todeszone" auf der Kippe
In den großen Sauerstoff-freien Bereichen der Ozeane, den so genannten Todeszonen, entweichen aufgrund mikrobieller Prozesse große Mengen an Stickstoff als Gas. Stickstoff ist ein Schlüsselelement für alles Leben auf der Erde. Diese Art von Todeszonen findet man an den Westküsten Nord- und Südamerikas, Namibias und auch an der Westküste Indiens im Arabischen Meer. Mehr…

Bergbau der Zukunft
Im Beisein von Stifterin Dr. Erika Krüger und Rektor Prof. Klaus-Dieter Barbknecht wurde im Forschungs- und Lehrbergwerk der TU Bergakademie Freiberg ein neuer Versuchsstand zur biologischen Laugung in Betrieb genommen. Erprobt wird, wie mittels mikrobieller Laugung unter realitätsnahen Bedingungen die in der Hightech-Industrie stark nachgefragten Elemente Indium und Germanium aus... Mehr…

Wachsende Hurrikan-Gefahr
Die bevölkerungsreiche Nordostküste der USA wird in Zukunft wohl immer häufiger von zunehmend stärkeren Hurrikanen heimgesucht werden – eine Folge der Industrialisierung. So lautet das Fazit einer Studie, die Wissenschaftler der Durham University in Großbritannien leiteten und an der Dr. Sebastian Breitenbach von der Ruhr-Universität Bochum (RUB) beteiligt war. Mehr…

Magma liefert Indizien
Die Vorhersage, wie gefährlich ein Vulkanausbruch sein wird, ist für die Frühwarnung außerordentlich wichtig, sie ist aber auch außerordentlich schwierig. Vulkanologen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) haben in Kooperation mit Wissenschaftlern der Leibniz Universität Hannover und der Universität Uppsala in Schweden Anhaltspunkte ermittelt, die Hinweise auf die... Mehr…

Klimaarchiv zu Füßen des Kilimandscharos
Seit Mitte Oktober herrscht am Kratersee Challa in Ostafrika reges wissenschaftliches Treiben. Ein internationales Team aus Forschern unter Beteiligung des Max-Planck-Instituts für Chemie errichtete dort eine schwimmende Plattform, die Erdbohrungen bis auf den Grund des Kraters durchführen soll. Unter der Wasseroberfläche des 92 Meter tiefen Challa-Sees, der zur Hälfte in Kenia... Mehr…