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Geozahl des Tages

Eine Ebene höher
… Kilometer lang ist die britische Küste, und damit fast doppelt so lang wie die Küste Italiens. Diese Länge kommt zustande, da die Küstenlinie aus Hunderten von Inseln besteht und die Hauptinsel Großbritannien von vielen Buchten eingeschnitten wird.
… km² umfasst der der größte See in Bayern, der Chiemsee. Der auch als bayerisches Meer bekannte See ist nach dem Bodensee und der Müritz der drittgrößte See in Deutschland.
… Meter hoch ist Mount Erebus, der südlichste aktive Vulkan der Erde. Er liegt im antarktischen Rossmeer und bildet mit zwei weiteren Schichtvulkanen, Mount Bird und Mount Terror, die Ross-Insel.
… bis 25 Prozent der Erde ist von Permafrostböden bedeckt. Sie spielen eine wichtige Rolle in der Paläoforschung, da in Permafrostböden die voreiszeitliche Fauna und Flora kontinuierlich tiefgefroren und somit perfekt konserviert vorliegt.
… v. Chr. brach der Laacher Vulkan das letzte Mal aus. Bis heute zeigen Ausgasungen von Kohlendioxid, dass der in der Eifel gelegene Vulkan noch immer im Untergrund aktiv ist. Einen richtigen Ausbruch in nächster Zeit halten Vulkanologen allerdings für sehr unwahrscheinlich.
… Grad Celius beträgt die Oberflächentemperatur unserer Sonne. Ungleich heißer ist mit 15,6 Millionen Grad ihr Kern. Die Sonne setzt in einer Sekunde mehr Energie frei als alle Kernkraftwerke der Erde in 750.000 Jahren.
… aktive Vulkane, also solche, die in den letzten 10.000 Jahren ausgebrochen sind, gibt es laut Angabe des "Global Volcanism Program" in etwa auf der Erde. Nicht erfasst in dieser Zahl sind allerdings die submarinen Vulkane, von denen es vermutlich vielfach mehr gibt.
… Kilometer sind die Vereinigten Staaten von Amerika in etwa breit. Die USA sind gemessen an Fläche (nach Russland und Kanada) und Bevölkerung (nach China und Indien) das drittgrößte Land der Erde. Deutschland würde in ihrem Staatsgebiet gut 27-mal Platz finden.
… Hektopascal (hPa) Luftdruck erreichte Hurrikan Wilma im Oktober 2005 - der bisher niedrigste in einem Hurrikan gemessene Wert. Auch den stärksten bislang ermittelten Luftdruckabfall innerhalb von 24 Stunden verursachte Wilma: 98 hPa.
… Meter über Null liegt der höchste bewohnte Ort der Erde. Die Siedlung La Rinconada in den peruanischen Anden wurde in der Nähe einer Goldmine errichtet und zählt - befeuert durch den in den letzten Jahren stark gestiegenen Goldpreis - inzwischen rund 40.000 Einwohner.
... Meter misst das tiefste Bohrloch hierzulande. Es liegt in Windisch Eschenbach und entstand im Rahmen des Kontinentalen Tiefbohrprogramms. Die Arbeiten dauerten 1468 Tage und endeten 1994. Rund um die Bohrkerne und das Bohrloch wird bis heute zu Erdbeben und dem Aufbau der Erdkruste geforscht.
… Meter in die Erde drang im Jahr 1979 die bislang tiefste Bohrung der Menschheitsgeschichte. In dieser Tiefe musste das Projekt auf der russischen Halbinsel Kola wegen Temperaturen von 180 Grad Celsius abgebrochen werden; erwartet worden waren nur 100 °C.
… Meter misst ATTO, ein stählerner Messturm im brasilianischen Amazonas-Regenwald. Das deutsch-brasilianische Projekt soll Klimavorgänge in unterschiedlichen Höhenlagen und dadurch eine detailierte Erforschung der Biosphäre des Regenwalds ermöglichen.
… postulierte der deutsche Geowissenschaftler Alfred Wegener erstmals, dass die obere Erdkruste in Platten aufgeteilt ist, die sich auf dem zähflüssigen Erdmantel bewegen. Seine Theorie fußte auf dem Urkontinent Pangäa, der in die heute existierenden Erdteile zerbrochen war.
… Liter Wasserverbrauch verursacht ein Deutscher Bundesbürger durchschnittlich jeden Tag. Eingerechnet in diese Zahl ist neben dem direkten Verbrauch auch die Wassermenge, die im In- und Ausland für die Herstellung von Produkten und in der Landwirtschaft benötigt wird.
… Prozent der meeresbewohnenden und 66 % der landbewohnenden Arten überlebten ein Massenaussterben vor 252 Millionen Jahren nicht. Bei den meisten Wissenschaftlern gilt eine erhöhte Konzentration von Kohlendioxid in der Atmosphäre als Hauptursache für das Artensterben.
… Menschen lebten laut der "Deutschen Stiftung Weltbevölkerung" am 1. Januar 2016 auf der Erde. Damit erhöhte sich dieser Wert im vergangenen Jahr um rund 83 Millionen; jede Sekunde wächst die Weltbevölkerung um durchschnittlich 2,6 Erdenbürger.
… km/h schnell war die stärkste Windböe, die jemals in Deutschland gemessen wurde. Sie wurde am 12. Juni 1985 auf der Zugspitze registriert. Orkan Wiebke sorgte 1990 mit 285 km/h auf dem Jungfraujoch für die höchste Windgeschwindigkeit in der Schweiz.
… ging als "Jahr ohne Sommer" in die Geschichte ein. In den Vereinigten Staaten kam es zu Nachtfrostperioden im Hochsommer, in Europa zu schweren Unwettern und Überschwemmungen. Als Hauptursache gilt der Ausbruch des indonesischen Vulkans Tambora im Jahre 1815.
… Grad Celsius liegen zwischen der niedrigsten und der höchsten in Deutschland gemessenen Temperatur. -37,8 °C war es am 12. Februar 1929 in Hüll in Oberbayern kalt; auf 40,3 °C stiegen die Thermometer am 5. Juli und 7. August 2015 im unterfränkischen Kitzingen.
… Zentimeter groß und 875 Gramm schwer waren die größten Hagelkörner, die je in den USA gefunden wurden. Sie gingen im August 2010 über dem Bundesstaat South Dakota nieder. Sehr große Hagelkörner können Geschwindigkeiten von über 150 km/h erreichen.
… Kilometer Durchmesser misst das Nördlinger Ries. Das nahezu kreisförmige Gebiet in Süddeutschland hebt sich auffällig von seiner hügeligen Umgebung ab. Es bildet die Überreste eines Kraters, der vor etwa 14,6 Millionen Jahren durch einen Meteoriteneinschlag verursacht wurde.
… Jahre - in diesem (durchschnittlichen) Abstand weist die Sonne die meisten Sonnenflecken auf. Diese dunklen Stellen sind kälter als die sie umgebenen Gebiete und strahlen daher weniger Licht ab. Ursache sind starke Magnetfelder, die den Hitzetransport an die Sonnenoberfläche behindern.
… Kilometer breit ist die Straße von Gibraltar an ihrer schmalsten Stelle. Die rund 60 Kilometer lange Meeresenge zwischen Spanien und Gibraltar im Norden und Marokko im Süden ist eine der meistbefahrenen Wasserstraßen der Erde.
… Kilometer Gesamtlänge messen die Mittelozeanischen Rücken. Der Gebirgszug, der alle Ozeanbecken durchzieht und an den Nahtstellen zwischen zwei auseinanderstrebenden Kontinentalplatten entstand, gilt als das größte zusammenhängende Gebirgssystem der Erde.