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Geozahl des Tages

Eine Ebene höher
… bis 95 Prozent des jährlichen Niederschlags fällt in Indien während des Monsun. Das Wetterphänomen bringt weiten Teilen des Landes zwischen Juni und September starke Regenfälle.
… Kubikkilometer Regenwasser sind pro Jahr für den Menschen nutzbar. Das entspricht 16.000 Litern pro Person pro Tag. Abhängig vom Lebensstil benötigt ein Mensch täglich 2000 bis 5000 Liter. Da das Wasser ungleich verteilt ist, steht in vielen Gegenden der Erde jedoch weitaus weniger zur Verfügung.
… Meter hoch gelegen wurde Oberwiesenthal am Fuße des Fichtelbergs errichtet. Der Wintersportort im sächsischen Erzgebirge ist damit die höchstgelegene Stadt Deutschlands, wenn auch mit rund 2200 Einwohnern eine sehr kleine.
… Meter beträgt der Abstand der beiden Erdbeobachtungssatelliten TerraSAR-X und TanDEM-X. Ähnlich wie der Mensch mit beiden Augen räumlich sieht, können die Satelliten so ein sehr genaues 3D-Höhenmodell der Erdoberfläche mit einer vertikalen Auflösung von zwei Metern erstellen.
… Tage verbleibt ein Wassermolekül typischerweise in der Atmosphäre, bevor es als Niederschlag auf die Erde fällt - Wolken haben damit eine relativ hohe Durchflussrate. Dagegen beträgt die durchschnittliche Verweildauer eines Wassermoleküls im Ozean rund 37.000 Jahre.
… °C ist die bislang höchste an einem Schwarzen Raucher gemessene Wassertemperatur. Im an diesen Thermalquellen am Grund der Tiefsee austretenden Wasser sind vor allem Sulfide und andere Salze gelöst. Bei Austritt werden sie als "Rauchfahne" der Schwarzen Raucher sichtbar.
… betrat mit Neil Armstrong der erste Mensch den Mond. Ein bei der Mission auf der Oberfläche des Erdtrabanten aufgebauter Laserreflektor ermöglichte es, präzise die Entfernung zwischen Mond und Erde zu bestimmen (363.300 km bis 405.500 km).
… Jahre alt sind die ältesten eindeutigen Lebensspuren auf der Erde; alte Fossilien aus der Gunflint-Formation in Ontario, die Bakterien oder Archaeen gewesen sein könnten. Forscher nehmen allerdings an, dass erstes Leben auf der Erde bereits vor mindestens 3,5 Mrd. Jahren entstanden ist.
… Prozent - diesen vergleichsweise geringen Anteil machen Sandwüsten an der gesamten Wüstenfläche der Erde aus. Obwohl im Volksmund häufig als Synonym für Wüste verwendet, gibt es neben den Sand- noch Kies-, Stein- bzw. Fels-, Salz- und Eiswüsten.
... Jahre alt ist die Ostsee und damit das jüngste Meer der Welt. Ihr Vorläufer, der Baltische Eisstausee, bildete sich durch das Abschmelzen des skandinavischen Eisschilds. Eiszeitliche Gletscher schürften damals das Ostseebecken aus und schufen die Voraussetzung für die Entstehung des Binnenmeers.
... Meter groß wird der zu den Braunalgen zählende Riesentang Kelp. Auf felsigen Küsten bildet er riesige Wälder, die eine Fläche von der Größe Europas einnehmen. Wegen ihrer Ausdehnung und Vielzahl an tierischen und pflanzlichen Bewohnern gelten Kelpwälder als marines Gegenstück der Regenwälder.
… Quadratkilometer Fläche nimmt das wenig bekannte Wattenmeer an der koreanischen Küste bei Niedrigwasser ein. Damit ist es größer als die Sand- und Schlickflächen von rund 3.500 Quadratkilometern im deutschen Einzugsgebiet des Nordsee-Wattenmeers.
... Quadratkilometer umfasst das Wattenmeer an der europäischen Nordseeküste und ist damit eines der größten Ökosysteme seiner Art. Es erstreckt sich auf rund 450 Kilometern vom niederländischen Den Helder entlang der ostfriesischen und nordfriesischen Küste bis nach Esbjerg in Dänemark.
... Grad herrschen im Roten Meer selbst in 2000 Metern Tiefe. Im Mittelmeer sind es 13,5 Grad, sogar bis in 5000 Meter Tiefe - ungewöhnlich warm für die sonst gleichmäßig kalte Tiefsee. Möglich wird dies, da Schwellen an den Eingängen die Gewässer von der großen ozeanischen Zirkulation trennen.
… mal mehr Landlebewesen als Meeresorganismen sind bisher bekannt. Eine erstaunlich Tatsache, wenn man bedenkt, dass die Weltmeere fast drei Viertel der Erdoberfläche bedecken. Die Artenvielfalt der Ozeane ist folglich in weiten Teilen noch unentdeckt.
… Kilometer ist die Spitze des Chimborazo in Ecuador vom Erdmittelpunkt entfernt. Legt man dieses Kriterium zu Grunde, wäre er der höchste Berg der Erde, da zum Beispiel der eigentliche Spitzenreiter Mount Everest weiter nördlich und damit näher am abgeflachten Nordpol liegt.
… bis 124 Zentimeter würde der Pegel der Meere durch die Verdunstung von Wasser jedes Jahr gesenkt, gäbe es keinen Ausgleich. Dieser erfolgt jedoch durch Niederschläge von bis zu 114 Zentimetern pro Jahr; über das Festland und Flüsse werden nochmals bis zu 71 Zentimeter Wasser eingebracht.
… Quadratkilometer der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt. Dem stehen von Kontinenten bedeckte Flächen mit einem Umfang von 148 Millionen Quadratkilometern gegenüber.
... Grad nördliche sowie südliche Breite lauten die Koordinaten der beiden Polarkreise auf unserem Planeten. Zweimal im Jahr, zum Zeitpunkt der Sonnenwende im Sommer und im Winter, geht dort die Sonne nicht mehr auf bzw. unter.
… Kilometer beträgt die Distanz der beiden Wendekreise zum Äquator. Im Bereich zwischen dem nördlichen und dem südlichen Wendekreis liegen die Tropen, die heißeste Klimazone der Erde. Der Begriff Tropen kommt vom griechischen tropai heliou und bedeutet Sonnenwendegebiete.
… bis 55 Grad ist Deutschland vom Äquator entfernt. Das entspricht umgerechnet in etwa 5300 bis 6100 Kilometern.
… verlor das Bergmassiv des Cayambe-Vulkans in Ecuador seinen Rekordstatus als einziger ganzjährig schneebedeckter Ort auf dem Äquator. Wegen des Gletscherrückgangs ist der auf 4500 Metern gelegene Gipfel seitdem eisfrei.
… Mal passt Europa auf die Oberfläche des Mondes, des einzigen Trabanten der Erde. Sein Durchmesser beträgt 3476 Kilometer, was ihn zum fünftgrößten Mond des Sonnensystems macht.
… Kilometer legt die Erde auf ihrer Bahn um die Sonne durchschnittlich in einer Stunde zurück. Das ganze Sonnensystem wiederum dreht sich mit etwa 220 Kilometern pro Sekunde, also rund 790.000 Stundenkilometern, um die Milchstraße.
… Planeten umfasst unser Sonnensystem, nachdem Pluto im Jahr 2006 vom Planeten zum Zwergplaneten herabgestuft wurde. Von der Sonne ausgehend sind dies: Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun.