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Geozahl des Tages

Eine Ebene höher
... Millimeter groß wird Belgica antarctica, eine in der Antarktis lebende flügellose Zuckmückenart. Sie ist damit das größte dauerhaft auf diesem Kontinent lebende Landtier. Ihre Larven überleben auch mehrere Wochen ohne Sauerstoff oder ein lebendiges Einfrieren.
… Quadratkilometer misst die Antarktis - etwa 2,7 Millionen km² mehr als Europa. Die genaue Fläche des Festlandsbereiches ist allerdings nicht bekannt, weil große Teile am Rande aus Schelfeis bestehen, das Wasserflächen wie zum Beispiel Meeresbuchten überdeckt.
… Jahre ist es her, dass die Landfläche der Antarktis sich als Teil des Großkontinents Gondwana in der Nähe des Äquators befand. Infolge der Kontinentaldrift brach Gondwana auseinander, und die Antarktis wurde langsam nach Süden bewegt.
... begann die Erschließung der Antarktis von verschiedenen Forschern und Seefahrern. 1911 erreichte Roald Amundsen mit einer norwegischen Expedition als erster den Südpol. 1959 wurden im Antarktisvertrag Regeln für die friedliche Nutzung und Forschung der Antarktis aufgestellt.
… Viertausender gibt es in den Alpen - mit 48 liegen die meisten auf Schweizer Staatsgebiet. Der höchste Berg des Gebirges ist der Mont Blanc (4810 m), gefolgt vom Mont Blanc de Courmayeur (4748 m) und der Dufourspitze (4634 m).
… Einwohner leben rechnerisch pro Quadratkilometer in Kanada - eine der geringsten Bevölkerungsdichten der Welt. Die Besiedelung konzentriert sich auf einen rund 350 km breiten Streifen entlang der Grenze zu den USA; weite Teile des Nordens sind dagegen nahezu unbewohnt.
… Kilometer Kantenlänge würde ein Würfel messen, in den man den kompletten Bodensee mit seinen 48 km³ füllen könnte. Die Oberfläche des Sees erstreckt sich über 536 Quadratkilometer, was einem Quadrat mit 23 Kilometer Kantenlänge entsprechen würde.
… Meter über Null ist der Langenberg im Rothaargebirge, einem Mittelgebirge des Rheinischen Schiefergebirges, hoch. Der höchste Berg Nordrhein-Westfalens überragt damit knapp seine höchsten Nachbarn Hegekopf (842,9 m), Kahler Asten (841,9 m) und Ettelsberg (837,7 m).
... Tonnen CO2 stiegen 1986 aus dem Nyossee/Kamerun auf. Das Gas wurde am Grund des Sees unter hohem Druck gebunden. Eine kleine Erschütterung führte zur Katastrophe: Eine Fontäne schoss aus dem See, dann raste eine Gaswolke über Felder und Dörfer hinweg, tötete 1700 Menschen und ganze Kuhherden.
... Jahre liegt die letzte große Ozeanversauerung zurück. Sie hatte schweren Folgen für kalkbildende Lebewesen: Viele Korallenarten verschwanden für immer. Daraus lernen Wissenschaftler für den heutigen Umgang mit der Versauerung. Doch der pH-Wert sinkt heute zehn Mal schneller als damals.
... lautet der durchschnittliche pH-Wert von Meerwasser. Durch die enormen Mengen an CO2, die der Mensch noch immer produziert, wird dieser Wert weiter drastisch sinken. Da die Ozeane das atmosphärische Kohlendioxid aufnehmen, werden sie Prognosen zufolge im Jahr 2100 bis zu 150 Prozent saurer sein.
… Jahre gibt es schon Cyanobakterien auf der Erde. Sie gehören zu den ersten Sauerstoff produzierenden Organismen. Obwohl auch Blaualge genannt, sind sie keine Algen. Stattdessen sollen sich Algen die Cyanobakterien vor rund 2,2 Milliarden Jahren als Photosynthesekraftwerke einverleibt haben.
… Prozent des Sauerstoffs auf der Erde wurden von Algen produziert. Noch heute stammt also jedes zweite Sauerstoffmolekül, das wir zum Atmen brauchen, von Algen. Meeresalgen leisten außerdem einen wichtigen Beitrag für unser Klima, da sie CO2 aus dem Wasser binden.
… Algenarten gibt es schätzungsweise auf der Erde, doch erst 20 Prozent davon sind erforscht. Dabei spielen Sie eine bedeutende Rolle für uns Menschen: Indem sie Sauerstoff erzeugten, machten sie unser Leben auf dem Planeten erst möglich.
... Liter kann ein Laubbaum, etwa eine Buche, an einem heißen Sommertag verdunsten. Dadurch steigt die Luftfeuchtigkeit und seine Umgebung kühlt sich um einige Grad ab. So leisten Bäume ihren Beitrag zur Regulierung des Klimas.
… konnte man im Frühjahr auf dem Rhein Eislaufen. Der Fluss war deutschlandweit zugefroren. Heutzutage ist das nicht mehr denkbar: Die Begradigung, Kraftwerke am Flusslauf sowie milde Winter durch den Klimawandel führen dazu, dass das Wasser deutlich wärmer ist als damals.
… Rheininseln wurden im Zuge der Begradigung von 1817 bis 1876 entfernt. Um den Wasserweg für die Schifffahrt besser nutzbar zu machen, Hochwasser einzudämmen und das Land am Flussufer zu entsumpfen und nutzbar zu machen, wurde der einst weit verzweigte Rhein zudem stark verschmälert.
... Meter länger als in Wirklichkeit wurde der Rhein bis vor Kurzem noch in vielen Quellen genannt: 1320 statt 1230 Meter. Bis einem Kölner Biologen der Zahlendreher auffiel, der sich bereits in 1960er Jahren eingeschlichen hatte. Neueste Messungen bestätigen eine Länge von rund 1230 bis 1240 Metern.
… wurde tatsächlich ein Wal im Rhein bei Duisburg gesichtet. Der Belugawal sollte per Schiff in einen Zoo gebracht werden, konnte sich aber während eines Sturms befreien. Zwei Monate später wurde er zuletzt gesehen, als er das offene Meer erreichte.
… Kubikmeter Wasser stürzen durchschnittlich pro Sekunde im Rheinfall bei Schaffhausen (Schweiz) über die Felsen. Der Touristenmagnet ist neben dem doppelt so hohen, aber halb so wasserreichen Dettifoss auf Island und dem Sarpsfossen in Norwegen der größte Wasserfall Europas.
… Prozent der zur Erde kommenden Sonnenenergie wird durch Wolken, Luft und Boden (besonders Schnee) wieder in den Weltraum reflektiert. Die restlichen 70 % werden zu rund 20 % von der Atmosphäre, zu 50 % vom Erdboden absorbiert.
… mal mehr Kohlenstoff als in der Atmosphäre ist in den Ozeanen gebunden. Die Meere stellen eine große Kohlenstoffsenke dar und nehmen rund ein Drittel der vom Menschen verursachten CO2-Emissionen auf. In der Folge bildet sich Kohlensäure, was zur Versauerung der Ozeane führt.
… Gramm CO2 kann ein Baum pro Jahr aus der Atmosphäre filtern. Das entspricht den Emissionen von 18 Autos, die 1000 Kilometer zurücklegen. Außerdem können Bäume - vor allem Nadelgehölze - die Luft in Städten von Feinstaub und anderen Schadstoffen reinigen.
… Prozent des weltweiten Wasserverbrauchs gehen auf das Konto der Haushalte. 19 Prozent verbraucht die Industrie und den größten Anteil mit 69 Prozent benötigt die Landwirtschaft zur Bewässerung von Feldern, zur Viehzucht und für Aquakulturen.
… Millimeter Niederschlag fallen jährlich in Amerika, auf dem humidesten Kontinent der Erde. Dieser Spitzenplatz geht auf die regenreichen lateinamerikanischen und karibischen Regionen zurück. Dort werden jedes Jahr über 1600 Millimeter Regen verzeichnet, in Nordamerika hingegen nur 637 Millimeter.