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Geozahl des Tages

Eine Ebene höher
... Hektar wurden im Jahr 2010 in Russland von Wald- und Torfbränden erfasst. Grund war eine extreme Hitzewelle: Im Hochsommer lagen die Temperaturen in vielen Städten in Westrussland über längere Zeit bei 40 Grad Celsius und damit rund 10 Grad über der durchschnittlichen Sommertemperatur.
... Tonnen schwer kann eine Schönwetterwolke, ein sog. Cumulus, werden. Die täuschend leicht am Himmel schwebende Wolke kann über einen Kubikkilometer groß werden. Sie umfasst dann unzählige Wassertropfen auf einer Milliarde Kubikmeter und ist fast so schwer wie 800 Autos.
... Stundenkilometer können Lawinen in sehr steilem Gelände erreichen, etwa wenn sich aus einer trockenen Schneebrettlawine während des Absturzes eine Staublawine entwickelt. Lawinen zählen zu den bedeutendsten Naturgefahren in schneebedeckten Gebirgen.
… bis 50 Kilogramm wiegt ein Kubikmeter trockener Pulverschnee - und ist damit alles andere als federleicht. Feuchter Neuschnee bringt sogar bis zu 200 Kilogramm pro Kubikmeter auf die Waage, und am Boden verdichteter Schnee 500 Kilogramm.
… Meter Neuschnee fielen am 24. März 2004 auf der Zugspitze. Damit hält der höchste Berg Deutschlands den Schneefallrekord hierzulande. Die durchschnittliche Schneehöhe dort lag in den letzten Jahren bei rund 30 Zentimetern.
… Meter beträgt die dickste bekannte Stelle des Antarktischen Eisschildes. Der in der Region "Adelieland" gemessene Wert, der zugleich auch weltweit den Spitzenplatz einnimmt, übersteigt die durchschnittliche Dicke der polaren Eiskappe von 2,16 Kilometer deutlich.
… Dino-Eier sind insgesamt bereits im südchinesischen Heyuan, der "Stadt der Dinosaurier" ausgegraben worden. Immer wieder stoßen Forscher weltweit auf nicht ausgebrütete Dino-Eier; die mit 190 Millionen Jahren bislang ältesten wurden 2012 in Südafrika entdeckt.
… Jahre alt ist das älteste gefundene Skelett eines Gomphos elkema - der gemeinsame Vorfahre von Kaninchen und Hasen. Gomphos, der "kurz" nach dem Ableben der Dinosaurier aufkam, hatte lange Hinterbeine, einen langen Schwanz, kurze Ohren und mit Spitzen versehene Backenzähne.
... Prozent des weltweit vorkommenden Süßwassers ist für den Menschen nutzbar. Der Rest befindet sich zu 68,7 % als gebundenes Wasser in den Eisschichten der Polkappen und ist zu 31,3 % in Aquiferen bzw. als Bodenfeuchte gespeichert.
… Stunden betrug 2015 die durchschnittliche Sonnenscheindauer in Deutschland. Diese Zahl lag über dem bundesdeutschen Jahresschnitt von 1550 Stunden. Der Spitzenwert wurde mit 2329 Stunden 1959 auf dem Klippeck am südlichen Rand der Schwäbischen Alb (973 m) ermittelt.
… Quadratkilometer misst die Oberfläche der Erde. Ihre 29-prozentige Landfläche wurde vom Mensch wie folgt in Kontinente unterteilt: Asien 31 %, Amerika 27 %, Afrika 20 %, Antarktika 9 %, Europa 7 %, Australien 5 %.
… Meter beträgt die Tauchtiefe des ferngesteuerten Unterwasserfahrzeugs ROV (Remotely Operated Vehicle) Kiel 6000. Damit kann das für Beprobungen, Kartierungen und andere Einsätze in der Tiefsee konzipierte Gerät über 90 Prozent des Ozeanbodens erreichen.
... ging die Luftmessstation Westerland auf Sylt in Betrieb, der nördlichste Standort des vom Umweltbundesamt betriebenen Luftmessnetzes. Mit Niederschlags- und Staubsammlern wird von der Nordsee kommende Luft auf ihre Belastung sowie Stoffflüsse aus der Atmosphäre in die Nordsee untersucht.
... Mikrometer (µm) stark ist die Gazeschicht, die den unteren Teil des Multiplanktonnetzes MPS92B gegen den Wasserdruck verstärkt. Das Netz sammelt kieseliges und kalkiges Zooplankton aus dem Meer, um anhand dessen die Umweltbedingungen im Ozean in der Vergangenheit zu verstehen.
... Quadratzentimeter und damit vergleichsweis groß ist die Fläche des Meeresbodens, die der Großkastengreifer des Alfred-Wegener-Instituts beprobt. Er schneidet einen Sedimentblock aus dem Boden, der am Stück an Bord gehievt und dort im Hinblick auf seine Mikro- und Makrofauna untersucht wird.
... Meter tief können Ozeanboden-Seismometer zur Erforschung der Erdkruste und des Erdmantels eingesetzt werden. Sie werden für bis zu ein Jahr ausgesetzt, etwa an Kontinentalrändern oder mittelozeanischen Rücken und zeichnen dort Bodenbewegungen und mit einem Hydrophon Druckänderungen auf.
... Messstellen bilden die Seismometerstation GERES (German Experimental Seismic System) im Bayerischen Wald. Die empfindlichste seismische Messeinrichtung in Mitteleuropa zeichnet Bodenbewegungen auf und kann so Erdbeben, Vulkanausbrüche oder Kernwaffentests registrieren.
... Meter Wassertiefe lassen sich mit dem Tiefseefächerecholot an Bord des Forschungseisbrechers Polarstern erfassen, indem es mit Schallsignalen den Meeresboden abtastet. Zudem können die Daten etwas über die Beschaffenheit des Bodens aussagen, etwa ob sich dort Schlamm, Sand oder Gestein befindet.
… Kilometer ist in etwa die Erdatmosphäre dick - allerdings ist diese Grenze nicht genau definiert: Da die Erdanziehungskraft mit steigender Höhe kontinuierlich abnimmt und so immer weniger Gasmolekühle binden kann, ist der Übergang zwischen Atmosphäre und All fließend.
… Kubikkilometer Grundwasser werden in den oberen zwei Kilometern der Erdkruste vermutet. Grundwasser entsteht, wenn Niederschläge versickern oder Teile von Seen oder Flüssen in den Untergrund infiltrieren.
… Meter erheben sich Schären maximal über das Meer, meist sind sie sogar flacher. Die kleinen Inseln entstanden während der Eiszeit, als Gletscher des von Skandinavien und Nordamerika ausgehenden Inlandeises über die felsigen Landschaften strömten und diese abschliffen.
... asiatische Staaten liegen direkt am Atlantischen Ozean. Doch einige wenige Länder - Zypern, Türkei, Syrien, der Libanon und Israel - sind indirekt über das Europäische Mittelmeer mit ihm verbunden.
… Kilometer soll die Gesamtlänge der weltweiten Küstenlinien betragen. Dies umfasst die Küstenlinien aller Kontinente und Inseln. Für Staaten ist das Verhältnis der Küstenlänge zur Größe des Landes bedeutend, da sie über Schifffahrtswege Anschluss an den Welthandel finden.
... Menschen starben in Japan Schätzungen zufolge in den letzten 1000 Jahren durch Tsunamis. Messbojen im Pazifischen Ozean bilden heutzutage ein modernes Frühwarnsystem. Viele der stark besiedelten Küstenstädte haben zudem hohe Dämme errichtet, um sich vor Überschwemmungen zu schützen.
… Kilometer lang ist die britische Küste, und damit fast doppelt so lang wie die Küste Italiens. Diese Länge kommt zustande, da die Küstenlinie aus Hunderten von Inseln besteht und die Hauptinsel Großbritannien von vielen Buchten eingeschnitten wird.